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Frage: Skalierung und Auflösung
Verfasst: Freitag 17. Juni 2005, 21:23
von tobias
Hallo Forenen,
lese schon lange Zeit mit und wende mich jetzt mit einer Frage an Euch, da ich mich im Kreis drehe.....und gehe davon aus, dass isch hier vom ein oder anderen eine qualifizierte Antwort bekomme.
Ich scanne meine Dias mit 4000 ppi ein. Das ergibt eine Durchschnittliche Druckgrösse --> Breite: 3,42 x Höhe: 2,24 bei 4.000ppi.
Ich möchte nun aber, mein altes SLR Verhältnis von 3:2 wieder bei allen Scans haben, egal welchen Ausschnitt ich wähle.
D.h. ich gebe im Photoshop in der Kopfleiste beim Freistellungswekzeug Breite 3 x Höhe 2 ein.
Soll ich nun im Fenster "Auflösung" den Wert 4.000 Pixel/Zoll eintragen (wie gescannt), oder soll ich dieses Fenster leer lassen???
Was ich nämlich nicht verstehe ist:
Bild 3,43 x 2,24 bei 4.000 ppi Scanresultat.
Lasse ich das Feld Auflösung leer, dann ergibt sich nach der Skalierung auf 3 x 2 und anschließender Freistellung eine Auflösung von 4.475ppi.....warum erhöht sich die Druckauflösung wenn ich das Bild verkleinere???????
Wo ist mein Denkfehler?
Denn eigentlich wollte ich alle Scans einfach auf 30x20 bei 400 ppi archivieren...
Hoffe ich habe mich verständlich ausgedrückt......
Gruß
Tobias
Re: Frage: Skalierung und Auflösung
Verfasst: Samstag 18. Juni 2005, 11:35
von Björn
Hallo,
für diese Aktion verwendet man besser die Funktion Arbeitsfläche. aber grundsätzlich ist egal was du bei der Auflösung einträgst. Die Auflösung (z.B. in ppi) ist eine relative Größe. Du kannst sie später ändern. Normalerweise stellt man diese auf 300 ppi ein. So ergibt sich dann eine entsprechend größere "Ausgabegröße". Dies macht man am beten im dialog Bildgröße indem man das Häckchen bei "neuberechnen" entfernt.
Björn
Re: Frage: Skalierung und Auflösung
Verfasst: Samstag 18. Juni 2005, 19:39
von AchimK.
Bei den von Dir genannten Abmessungen (Breite: 3,42 x Höhe: 2,24) handelt es sich (in cm) wohl um den gescannten Bereich des gerahmten Dias (36 x 24 mm). Damit liegen die Bilddateien doch bereits im 3:2-Format vor, noch dazu in der maximalen Scanauflösung (4000 dpi).
Das Archivieren in einer exakten Druckgröße (z.B. 30 x 20 cm) ist eigentlich nicht notwendig. Im Falle einer Labor-Ausbelichtung oder eines eigenen Prints werden die Bilddateien automatisch an das Papierformat angepasst.
Normalerweise muss für den Scanvorgang lediglich der Bildrahmen gezogen werden und die Farbtiefe sowie die maximale Scanauflösung eingestellt werden, um pixelmäßig zum bestmöglichen Ergebnis zu kommen.