Hat Doc Baumann recht ?

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o.gerhardt

Hat Doc Baumann recht ?

Beitrag von o.gerhardt »


In einem Beitrag der Docma wurde behauptet, daß die JPEG Komprimierung auch bei mehrfachem Öffnen und Abspeichern nicht zu einem Qualitätsverlust führen würde(Heft 3/04). Also was stimmt denn nun ?
Björn

Re: Hat Doc Baumann recht ?

Beitrag von Björn »


Das ist vollkommener Quatsch!
Björn
PS: Probiers mal selbst aus!
AchimK.

Re: Hat Doc Baumann recht ?

Beitrag von AchimK. »


Dateioperationen auf Betriebssystemebene (z.B. Öffnen/Schließen oder Kopieren/Umbenennen) oder der Aufruf und das Betrachten von Bildern mittels entsprechender Programme führen zu keinen inhaltlichen Veränderungen an der vorhandenen JPEG-Datei.
Nachbearbeitungsprozesse in Softwareprogrammen (z.B. Schärfen) führen zu weiteren Verlusten von Bildinformationen, wenn das bearbeitete Bild erneut im JPEG-Format abgespeichert wird - aufgrund des Zusammenfassens und der Farbangleichung mehrerer benachbarter Pixel (Quadrate von 8x8 Pixeln) zu einem einzelnen Farbinformationsblock.
HansDieter

Re: Hat Doc Baumann recht ?

Beitrag von HansDieter »


Da JPEG vom Prinzip her ein verlustbehafteter Algorithmus (oder besser Algrithmenfamilie) ist, ist jede Anwendung mit Verlusten behaftet. Allerdings können diese so klein sein, daß sie bei Anwendung einer sehr "geringen" Kompression, zumindest für den Heimanwender, noch nicht zum tragen kommen.
Hein

Heimanwender?

Beitrag von Hein »


Warum Heimanwender? Die Agenturen arbeiten mit jpg. Das ist deren Standardformat. Im übrigen sollte man seine jpg's mit einem Schreibschutz versehen. Dann kann man sie so oft öffnen und schließen wie man möchte und alles bleibt wie es ist. Schließlich können wir ja auch jpgs von der CD oder DVD betrachten.
HansDieter

Re: Heimanwender?

Beitrag von HansDieter »


Ich habe mich da auf die Aufsummierung von Qualitätseinbussen durch wiederholtes Speichern auf dem Weg zum Endergebnis bezogen. Ein Zwischenspeichern ist halt manchmal nicht zu vermeiden. (Was nützt da dann eine Schreibgeschützte Originaldatei?)
Und das Endresultat kann dann eben so sein, daß es für die Diashow zu Hause noch voll in Ordnung ist, für die Profimäsige Nutzung aber eben nicht mehr ausreicht.
Daher: JPG erst als aller letzter Schritt, wenn alles fertig ist, und nichts mehr verändert wird! Vorher verlustfreie Formate (TIFF), auch wenn die Dateien im Vergleich drastisch größer sind.
>>Warum Heimanwender? Die Agenturen arbeiten mit jpg. Das ist deren Standardformat. Im übrigen sollte man seine jpg's mit einem Schreibschutz versehen. Dann kann man sie so oft öffnen und schließen wie man möchte und alles bleibt wie es ist. Schließlich können wir ja auch jpgs von der CD oder DVD betrachten.

werner widmer

Re: Hat Doc Baumann recht ?

Beitrag von werner widmer »


Ich mach's einfach. Das Original Scan File taste ich nicht an. Ich hänge am Ende des Namens einfach ein a (img005.jpg ->img005a.jpg) an. So kenne ich den Änderungsstand und kann immer wieder bei Null anfangen. Die andere Möglichkeit ist das JPG in TIF umzuwandeln und dann während dem Arbeiten nur mit diesem zwischenspeichern. Am Schluss wieder ein JPG.
Werni
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