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Archiveren von tif Scanns
Verfasst: Donnerstag 7. April 2005, 17:27
von Gerd
Beim Brennen von ca. 100 Scanns mit ca. 45 MB im tif Format ist eine DVD voll.
Bringt ein skalieren auf z. B. Bildgröße 900x600 (ca. 1,5 MB) auch einen Qualitätsverlust beim späteren betrachten (Beamer, Fernseher) mit sich?
Gerd
Re: Archiveren von tif Scanns
Verfasst: Donnerstag 7. April 2005, 18:49
von Björn
Hallo,
naja mit einer so geringen Auflösung kann man zwar nicht mehr von archivieren reden, da man mit den DAten nichts als anschauen auf einem (alten) Monitor oder Beamer machen kann. Wichtig wäre allerdings hier die Auflösung auf das Ausgabegerät abzustimmen und dann auf einen angenehmen Wert zu schärfen, da bei einer so geringen Auflösung solche Dinge (wie auch skalieren) nachträglich zwar möglich, aber mit hohen Qualitätsverlusten behaftet sind. Wenn die Ausgabe auf einem Fernseher geschehen soll, dann solltest Du beachten, dass die Datei Pal(plus) Auflösung hat und das Seitenverhältnis der Pixel Palkonform ist (mehr dazu in der PS CS Hilfe).
Aber was anderes, bitte wie kommst Du auf 45 MB pro Bild. 400 ppi AUflösung ohne LZW-Komprimierung? Archivieren würde ich mit 20x30 cm à 300 ppi, das sind 25 MB unkomprimiert. Mit LZW kommst Du auf ca. 14-18 MB runter, das sind dann schon mehr als doppelt so viele Bilder auf DVD und Du verlierst nichts!
Björn
Re: Archiveren von tif Scanns
Verfasst: Donnerstag 7. April 2005, 20:01
von Gerd
Also war diese Überlegung von mir wohl nichts. Beim Scannen mit 3600 dpi komme ich auf rund 45 MB im tif Format.
Gerd
Re: Archiveren von tif Scanns
Verfasst: Freitag 8. April 2005, 10:23
von Björn
Hallo,
bedenke auch: Wozu in 3600 ppi scannen, wenn man sowieso nur in 900x600 Pixel speichern wollte. Dafür tuts wohl auch ein schlechter Flachbettscanner mit Durchlicht.
Björn
DVD Rohlinge sind billig
Verfasst: Freitag 8. April 2005, 15:32
von Hein
Scanne deine Filme so hochaufgelöst wie möglich. 3600 dpi sind sehr gut. DVD Rohlinge sind billig. Wenn es tifs sein sollen, nimm lieber viele DVD Rohlinge, die du bald auf andere Datenträger mit viel höheren Kapazitäten umkopieren kannst. Eine 50'er Spindel nimt nicht viel Platz weg und faßt 5000 hochaufgelöste tifs. Die 50 GB Datenträger werden nicht mehr lange auf sich warten lassen. Die LZW Komprimierung des Tif Formates spart Platz. Ansonsten würde ich eher meine Dateien nach der Tonwertkorrektur als jpg mit geringster Komprimierung oder im j2000 Format archivieren als die Auflösung so brutal runterzurechnen um kleine tifs zu bekommen.
Re: Archiveren von tif Scanns
Verfasst: Freitag 8. April 2005, 23:12
von Gerd
Danke für die diversen Infos, ich bin nun als Anfänger etwas mehr "im Bilde" als vorher. Die 900X600 Überlegung kam nur um Speicherplatz, möglichst ohne Qualitätsverlust, zu sparen. Aber da war ich wohl auf dem Holzweg. JPEG führt zu Qualitätsverlusten bei neuem Speichern und das will ich mir mit themenbezogenen historischen Dias nicht erlauben. Wie ist das mit LZW. Gibt es Qualitätsverluste oder irgendwelche Einschränkungen beim Speichern, Betrachten oder Drucken?
Gerd
Re: Archiveren von tif Scanns
Verfasst: Samstag 9. April 2005, 23:31
von Björn
Hallo,
der lzw-Algorithmus ist vollkommen verlustlos. Es gibt jedoch einige Probleme:
1. Bei sehr deteilreichen Bildern kann es passieren, dass das "komprimierte" Bild größer als das unkomprimierte ist. Dies ist jedoch sehr selten.
2. Dateien, die nicht mit 8 bit pro Kanal sondern mit 16 bit gespeichert wurden, werden mit lzw-Komprimierung immer größer als ohne. Dies ist ein Fehler in den Speichermodulen und könnte wohl bald behoben werden.
3. Manche Programme können mit lzw-komprimierten Bildern nichts anfangen, da die lzw-Technik Lizenzgebühren kostet(e).
Aber grundsätzlich sollten diese Punkte nicht gegen lzw-Komprimierung sprechen!
Björn