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reeller Qualitätsunterschied 2820 - 4000dpi

Verfasst: Freitag 4. Februar 2005, 12:14
von G.K.

Ich stelle mir gerade die Frage wie hoch der reelle Qualitätsunterschied von einem 2820dpi Scan gegenüber dem eines 4000dpi Scans wohl sein mag. Als Ausgagspunkt mal den NIKON Coolscan IV und den NIKON COOLSCAN V betrachtet.
Ein Scan des Coolscan IV könnte ich ja auf dieselbe Pixelgröße hochrechnen lassen. Klar das die Qualität des Coolscan V höher sein wird, aber mich würde da mal ein visueller Vergleich von zwei großformatigen Ausdrucken dieser Scans interessieren, sprich ob deren Unterschied bedeutend oder kaum wahrnehmbar ist. Hat von Euch schon mal jemand sowas getestet?
Das die Verbesserung der Auflösung des Coolscan V nicht die einzige Verbesserung dem älteren gegenüber ist, ist mir natürlich auch bewusst.
Derzeit besitze ich noch den alten Dimage Scan II von Minolta. Haupsächlicher Grund für einen geplanten Erwerb eines der genannten Modelle ist das ICE sowie ein bedeutend schnellerer Scanvorgang. Interessieren würde mich auch wie groß der Qualitätsunterschied in Sachen Bildschärfe und Dichteumfang der Scans in 16 bit Farbtiefe des Minolta Dimage Scan II gegenüber dem Coolscan IV ist. Laut den techn. Angaben beider Hersteller sollten sie eigentlich vergleichbar sein. Da hoffe ich natürlich auch auf einer deutliche Verbesserung :-)
Mfg G.K.

Re: reeller Qualitätsunterschied 2820 - 4000dpi

Verfasst: Freitag 4. Februar 2005, 14:09
von G.K.

Der Coolscan IV hat natürlich 2900dpi und nicht 2820 wie der Dimage ScanII :-)

Re: reeller Qualitätsunterschied 2820 - 4000dpi

Verfasst: Freitag 4. Februar 2005, 14:14
von Patrick Wagner

Wenn du berücksichtigst, dass die effektive Auflösung 10 / 20 % niedriger als die nominale ist, wirst du den Unterschied bei einem Ausdruck von ab ca. 30 x 40 deutlich sehen, allerdings nicht, wenn du das Poster aus einem Meter Abstand betrachtest.

Detailgrenze

Verfasst: Freitag 4. Februar 2005, 16:34
von Hein

Das hängt von der Vorlage ab. Bei nicht so feinkörnigen Filmen und/oder nicht so ganz scharfen Filmen holst du mit 2000 dpi schon alles raus, was an Bildinhalten drinsteckt. Nimm beispielsweise Filme aus den 70'ern. Da reichen echte 2000 dpi i.d.R. völlig aus. Mit echten 2700 dpi (die frühere Standardauflösung) ist man bei den allermeisten Vorlagen auf der sicheren Seite. Um 4000 dpi sinnvoll einzusetzen, benötigt man feinkörnige, scharf belichtet Filme. Die 4000 dpi bringen bei Vorlagen, die mit 2000 dpi bis ins kleinste Bilddetail aufgelöst wurden auch nicht mehr. Mehr dpi bedeuten nicht unbedingt ein größeres machbares Druckformat. Das digitale Vergrößern geht über Bildbearbeitungsprogramme, in denen man die Pixelanzahl hochrechnet. Wenn die Urdatei bereits alle im Original vorhandenen Bildinformationen enthält, ist das völlig ok.

Detailgrenze

Verfasst: Freitag 4. Februar 2005, 16:34
von Hein

Das hängt von der Vorlage ab. Bei nicht so feinkörnigen Filmen und/oder nicht extrem scharfen Filmen holst du mit 2000 dpi schon alles raus, was an Bildinhalten drinsteckt. Nimm beispielsweise Filme aus den 70'ern. Da reichen echte 2000 dpi i.d.R. völlig aus. Mit echten 2700 dpi (die frühere Standardauflösung) ist man bei den allermeisten Vorlagen auf der sicheren Seite. Um 4000 dpi sinnvoll einzusetzen, benötigt man feinkörnige, scharf belichtet Filme. Die 4000 dpi bringen bei Vorlagen, die mit 2000 dpi bis ins kleinste Bilddetail aufgelöst wurden auch nicht mehr. Mehr dpi bedeuten nicht unbedingt ein größeres machbares Druckformat. Das digitale Vergrößern geht über Bildbearbeitungsprogramme, in denen man die Pixelanzahl hochrechnet. Wenn die Urdatei bereits alle im Original vorhandenen Bildinformationen enthält, ist das völlig ok.

Re: reeller Qualitätsunterschied 2820 - 4000dpi

Verfasst: Samstag 5. Februar 2005, 21:17
von G.K.

Vielen Dank für Eure Infos!
Mein Archiv enthält hauptsächlich Sensia 100 alt, Velvia 50 und einige Provia 100F.
Aus beiden Letztgenannten ließen sich demnach mit 4000dpi noch zusätzliche Bildinformationen herauslesen, optimale Dias vorausgesetzt.
So tendiert auch meine Entscheidung eher dorthin.
Gruß G.K.