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Bildschirmkalibrierung am Notebook
Verfasst: Donnerstag 13. Januar 2005, 19:28
von Ric
Hallo Digi-Freunde,
ich habe mir den Reflecta ProScan 4000 zugelegt und habe ihn nun auch funktionsfähig bekommen. Die Kalibrierung hat auch geklappt.
Jetzt höre und lese ich ständig von Bildschirmkalibrierung.
Ist das für mein Notebook HP compaq nx7000 mit Windows XP auch sinnvoll ?
Ist der Nutzen groß ?
Wie oft muss ich den Monitor dann kalibrieren ?
Gruß,
Ric
Re: Bildschirmkalibrierung am Notebook
Verfasst: Donnerstag 13. Januar 2005, 20:27
von Thomas Krapfenberger
Das ist nicht nur sinnvoll sondern notwendig. Profis kalibrieren täglich, Semiprofis jede Woche, Normalanwender einmal im Monat. Nur so kannst du sicher gehen, dass das, was dein Bildschirm anzeigt, "echt" ist.
Re: Bildschirmkalibrierung am Notebook
Verfasst: Donnerstag 13. Januar 2005, 20:53
von Ric
Hallo Thomas,
ja, ich glaub es Dir ja.
Würde die einfachste version denn reichen ?
Gruß,
Ric
Re: Bildschirmkalibrierung am Notebook
Verfasst: Donnerstag 13. Januar 2005, 20:53
von Thomas Krapfenberger
Was meinst du mit einfachste Version? ColorPlus ist recht einfach gehalten und hat in Tests nicht ganz so gut abgeschnitten. Schau mal, ob du irgendwo den Spyder noch kriegst, der ist relativ günstig und leistet gleich viel wie der neue Spyder2. Aber die meisten Händler verkaufen nur noch den teuren Spyder2. Schau mal im Filmscanner-Shop ob die noch den alten haben.
Ich liebäugle gerade mit dem Spyder 2 pro, der soll anscheinend beliebig viele Profile machen können.
Re: Bildschirmkalibrierung am Notebook
Verfasst: Montag 17. Januar 2005, 12:33
von tristan
Ich bin skeptisch.
Mein Toshiba-Notebook hatte so wenig Strahlkraft (im Vergleich zu einem Desktop LCD), dass das Resultat der Kalibrierung zwar korrekte Farben aber eine Verblassung des Gesamtbilds war.
Ich rate davon ab...
Bildschirmkalibrierung
Verfasst: Dienstag 18. Januar 2005, 08:30
von Erik
Hallo,
Die Bildschirmkalibrierung ist natürlich unbedingt notwendig, wer etwas anderes erzählt, hat keine Erfahrung aus der Praxis. Es ist kaum zu glauben wie extrem falsch die Bildschirme manchmal die Bilddaten wiedergeben, aber selbst geringe Abweichungen können schon störend sein. Eine Bildbearbeitung an einem unkalibriertem Monitor ist Zeitverschwendung, wenn man nicht sicher gehen kann, wie das Bild wirklich aussieht. Ein Fotograf schaut sich seine Dias oder Vergrößerungen schließlich auch nur unter sogenanntem Normlicht an.
Ich hab mal gehört, dass die Kalibrierung eines Notebooks kompliziert ist, da es teilweise keine Regler für Helligkeit und Kontrast gibt. Wenn man eine Kalibrierung wie mit dem Gretag-Macbeth Eye One Photo im Basic-Modus durchführt ohne das Helligkeit und Kontrast beeinflußt werden, kann man natürlich unbefriedigende Ergebnisse erhalten. Deshalb sollte man auf jeden Fall den Advanced-Modus bzw. eine leistungsfähige Software verwenden. Näheres zu der Kalibrierung des Notebooks kann ich nicht sagen, da ich selbst keins besitze.
Ich wollte mit dem bereits beschriebenen Gerät meinen Monitor Samsung Syncmaster 950p Plus im Advanced-Modus kalibrieren, leider hat es nicht funktioniert, da man die Helligkeit und den Kontrast in exakten Schritten wie 25% einstellen muß, mein Monitor verfügt aber nur über ein mechanisches Drehrad. Das Ergebnis der Kalibrierung war also eher unbefriedigend. Vielleicht kann mir da mal jemand einen Tip geben.
Re: Bildschirmkalibrierung am Notebook
Verfasst: Freitag 28. Januar 2005, 17:27
von eberhard
mission imposible.
hallo,
das klappt nicht. LCD Monitore, die kalibrierbar sind, sind sehr sehr teuer und kaum in Notebooks zu finden. Da geht nur Röhrenmonitor oder eben - wenn Du viel Geld hast - ein externer LCD Bildschirm. Empfehlen kann ich von LaCie electorn blue, den gibts in 19 und 21 und dazu dann die passende Kaliebrierung blue eye.
Wie schon hier gesagt wurde, Scannen und Bildbearbeitung ohne kalibrierbaren Monitor ist wie ein Dia in einem Kalaidoskop angucken.
gruß
eberhard