Mein Nikon LS 5000 merkwürdiges Verhalten, Gerät defekt ?

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Steffen Tautz

Mein Nikon LS 5000 merkwürdiges Verhalten, Gerät defekt ?

Beitrag von Steffen Tautz »


Hallo Scannergemeinde,
seit einiger Zeit ist mir aufgefallen, dass an den Übergängen von schwarz zu weißen Bildbereichen, ein weißer Schleier in Form des weißen Bildbereiches überstrahlt. Damit sind die schwarzen Bildbereiche nicht richtig knackig schwarz und der Scan sieht beschissen aus. Das ist mir früher nicht aufgefallen. Dieses Phänomenen tritt bei allen 3 Scansoftwares auf, Vuescan, Silverfast und Nikonscan. Der Scanner hatte früher gute Scanns geliefert. Woran liegt das ?
Wer kann mir helfen ?
Grüße aus Jena
Steffen
Chris

Re: Mein Nikon LS 5000 merkwürdiges Verhalten, Gerät defekt ?

Beitrag von Chris »


Moin...
Kenne ich. Wenn das schon mal besser war, wundere ich mich.
Siehe auch:
http://f27.parsimony.net/forum67102/messages/5894.htm
Lt. Nikon, da war der Scanner gerade deswegen, alles prima. Ist halt so...
Gleicher Fehler?
Chris
01af

Bist du Raucher? (kT)

Beitrag von 01af »


Kein Text.
Steffen Tautz

Nein, kein Raucher

Beitrag von Steffen Tautz »


Hallo,
ich werde die Dias mal anders herum einlegen, mal sehen ob es besser wird.
Beim Minolta 2900 war das kein Problem.
Ich werde testen. Mit umgekehrter Schichtseite sehen die Scanns genauso aus, keine Besserung.
Gruß Steffen

Steffen Tautz

Armutszeugnis für den LS 5000

Beitrag von Steffen Tautz »


Hallo Chris,
ja, Du hast recht, es ist bei älteren Scanns auch schon zu sehen, aber mit deutlich weniger Ausmaß als bei deinen Bildern. Wenn das so sein muß, dann finde ich das ein Armutszeugnis für den Nikon LS 5000. Die Bildqualität ist schon durch die geringe Tiefenschärfe schlechter und mit der Überstrahlung.... Ich werde den neuen Reflekta Digitdia 4000 mit ICE kaufen, sobald Vuescan ihn unterstützt. Der hat wenigstens bessere Tiefenschärfe. Was nützt mir die gute Bildqualität, wenn bei meinen Dias 10% der Bildfläche ins Unscharfe verlaufen. Von der Überstrahlung mal ganz zu schweigen. Da war mein alter Minolta DS Elite 2900 deutlich besser, allerdings hatte ich da noch kein Vuescan. Sonst hätte ich ihn bestimmt nicht verkauft.
Grüße aus Jena
Steffen
Suse

Zweifel

Beitrag von Suse »


Hast du schon mal Vergrößerungen von deinen Bildern gemacht? Diese Effekte auf deinen Beispielbildern könnten auf dem Film sein.
Chris

Re: Armutszeugnis für den LS 5000

Beitrag von Chris »


Moin...
Ich kann ansonsten nicht meckern! Die Tiefenschärfe ist ok, die Bilder "ohne" diese Kontraste auch. Ich habe auch verschiedene Negative durchgeschoben, da ist's etwas besser.
Lt. Nikon-Tip (u. eigenem Probieren) auch eine Frage der Einstellungen. Mit DEE gibt's die Effekte garantiert, wenn man den Kontrast etwas zumacht, Schwarz-/Weißpunkt neu einstellt, ist das Problem nahezu eliminierbar! Aber... dann säuft der Hintergrund ab...
Wobei der Scanner mit DEE mehr Hintergrund aus dem Dia holt, als ein Fotolabor, wenn die Papiervergrößerungen gemacht haben... Es hat halt alles seine Vor- u. Nachteile.
An Reflecta glaube ich nach den Tests des 3600 nicht! Die müssten ja 'nen völlig neues Gerät entwickeln...
Chris
Chris

Re: Zweifel

Beitrag von Chris »


Ach ja ?!?
Und dann sagt Nikon mit den Beispielen in der Hand, "tut uns leid" ?!?
Weder bei Print noch bei Projektion sind die Bilder so...
Chris
barth

Re: Mein Nikon LS 5000 merkwürdiges Verhalten, Gerät defekt ?

Beitrag von barth »


das Problem ist Verschmutzung des Spiegels.
konstruktionsbedingt fallen beim Einführen der Vorlagen
Staubpartikel auf den Spiegel der im Schacht unter der
Vorlage sitzt, was bei entsprechender Ansammlung zu Überstrahlung
führt, übrigens verstärkt im grünen Spektrum was ausserdem
zu Farbabweichungen führt.
Abhilfe:
-- Reinigung bei Nikon ( evtl. teuer )
-- selber reinigen ( mehrmals erprobt ); Gehäuse abschrauben umd mit gebogenem Wattestäbchen und Waschbenzin den Spiegel und Objektiv reinigen.
Waschbenzin wird auch bei Nikon verwendet !
und
Hein

Abbildungsprobleme der Filmscanner

Beitrag von Hein »


Für gute konventionelle Fotoapparate wurde ein beträchtlicher Aufwand betrieben, um das zu belichtende Filmfenster plan zu bekommen. Das erlaubte mit entsprechenden Optiken eine hohe Abbildungsqualität. Ähnliches wird in Trommelscannern und mit den hervoragenden Imacon Scannern gemacht. Die zu scannenden Filme werden sind dabei sehr gut zur Scantechnik platziert. Die in diesem Forum besprochenen Scanner sind nicht so aufwendig konstruiert und Fime mit starkem Drall oder Wölbungen können zu deutlich sichtbaren Unschärfen führen. Wenn man sich nicht keine teuren Profiscanner ins Haus holen möchte, sollte man sich auf das digitale Reproduzieren der Vorlagen mit einem guten Makroobjektiv, Balgengerät, Reprosäule und einem Diaduplikatoruntersatz von Multiblitz oder Elinchrom etc. vorbereiten. Die Rodagon und Componon Objektive aus den Fotolabors sind ausgezeichnete Makroobjektive. Das Reprozubehör wird derzeit bei Ebay für extrem niedrige Preise verramscht. Gestern ging ein Elinchrom Set mit allem drum und dran für 99 Euro weg. Das Zeug war früher sehr teuer und viele Agenturen und Fotografen trennen sich davon. Ich würde mir heute für meine Schwarzweissnegative eher ein 8 Mega-Pixel SLG Gehäuse holen und daran setzen als nochmal den teuren Nikon Coolscan 5000 zu kaufen. Für Dias ist das auch nicht schlecht. Um Colornegative zu Reproduzieren muß man aber ein bischen mehr Ahnung von der Erstellung eines Profils und der Nachbearbeitung haben. Wer diesen Weg bei rasch steigender Leistung der Kameras und fallenden Preisen als Option im Auge behält, sollte bei Ebay nach Antistatikbürsten aus dem Fachlabor gucken. Damit kann man eine Menge Staub vom Film bekommen und ihn für den Vorgang des Reproduzierens antistatisch, also weniger staubanziehend machen. Auch die guten Antistatikbürsten waren ehemals unbezahlbar und werden für wenig Geld verkloppt.
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