Erfahrung zu BenQ SW240

Fragen/Themen aus den Gebieten Scannen, Bildbearbeitung, Farbmanagement etc.
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TuXMax
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Erfahrung zu BenQ SW240

Beitrag von TuXMax »

Hallo,

ich spiele mit dem Gedanken mir einen neuen Monitor für die Bildbearbeitung (Diascannen unter Linux mit dem ProScan 10T und mit VueScan, Papierbilder scannen auch mit Vuescan) zuzulegen. Muss anmerken, dass ich die Bildbearbeitung nur gelegentlich betreibe und der Monitor auch für alle anderen Arbeiten geeignet sein soll. Mein primäres Betriebssystem ist Linux (opensuse), Windows 10 läuft in der VirtualBox. Bisher arbeite ich mit einen sehr alten Samsung Syncmaster T220, den ich mittels displayCal und einem Spyder2express kalibriert habe.

Da ich die Bildbearbeitung nur gelegentlich benötige, will ich nicht einen super teuren Monitor (Eizo etc.) kaufen, sonder habe mir den BenQ SW240 ausgeguckt. Doch nun habe ich im Internet Hinweise gefunden, dass dieser evtl. einen Grünstich hat (siehe u.a. https://youtu.be/A438FZKd0L4). Kann das jemand bestätigen?
Sollte der Monitor ausreichend sein, dann noch eine Frage zur Kalibrierung. Wenn ich das richtig verstehe, geht die Hardwarekalibrierung nur unter Windows. Ich habe versucht das mit BenQ zu klären, bekam aber keine ausreichende Antwort. Nur, dass ich das, was ich mit meinen alten Samsung mache auch mit dem BenQ machen kann (sie u.a. auch (link gelöscht)).
Auch hier die Frage ans Forum: Könnte ich den BenQ SW240 mit dem Spyder2express mit displayCal wie gewohnt kalibrieren (Softwarekalibrieung), oder ist das evtl. gar nicht nötig, weil die Werkskalibrierung ausreichend ist? Kann ich evtl. mit dem Spyder2express auch eine Hartwarekalibrierung in der VirtualBox-Umgebung mit Windows 10 machen oder ist der Spyder zu alt bzw. geht es mit VirtualBox gar nicht?

Vielleicht hat hier jemand Erfahrung mit dem besagten Monitor.

Gruß
TuXMax
Joe
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Re: Erfahrung zu BenQ SW240

Beitrag von Joe »

Ich habe einen BenQ PD2500Q Designer Monitor und bin mit dem sehr zufrieden. Den habe ich auch mal Kalibriert: das hätte ich mir sparen können, mit Profil keine Abweichung zur "Vor-Kalibrierung". (Gegentest mit dem Profil eines anderen Monitor habe ich auch gemacht, um zu sehen ob das dann abweicht).

Der PD2500Q ist schon "etwas älter" aber noch am Markt. Sogar etwas günstiger als der von Dir genannte, aber mit besseren Werten: 2K, 25 Zoll.

..und Farbstiche hat er auch nicht.

NS: ich bin inzwischen für die Bildbearbeitung auf LG 27 bzw. 32 Zoll 4K Bildschirme umgestiegen. Die sind aber so in der 500 Euro Preisklasse.
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Bobby
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Re: Erfahrung zu BenQ SW240

Beitrag von Bobby »

Joe,

Du hast einen 4k Monitor? Ich auch, aber Silverfast 9 funktioniert da nicht recht: die Pipette und das Clone-Tool setzen den Punkt nicht an die Stelle, die man in der Vorschau gewählt hat, schiesst also gehörig daneben. Zudem lassen sich gewisse Schieber (die mit den strichförmigen Knöpfen) nicht mehr fassen.

Ich muss also meinen 4k Monitor wegen Silverfast 9 in Auflösung 1920x1080 betreiben.

Silverfast 8 hatte diesen Bug nicht. Ich habe in den letzten 2 Jahren mehrere Tickets diesbezüglich bei der Silverfast Hotline eingereicht. Genützt hat es bis jetzt leider nichts.

Bobby
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Joe
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Re: Erfahrung zu BenQ SW240

Beitrag von Joe »

Hallo Bobby,

ich bin ja kein Freund von Silverfast (mehr). Und habe das schon lange nicht mehr installiert. Ich erhalte für meine Ansprüche ausreichende Ergebnisse mit Vuescan und muss die auch sehr selten (< 5%) noch nachbearbeiten.

Joe
micha12345
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Re: Erfahrung zu BenQ SW240

Beitrag von micha12345 »

Hallo!

Zu bedenken ist auch, dass dein Colorimeter schon einige Jahre auf dem Buckel hat und die Geräte bauartbedingt altern und mit der Genauigkeit nachlassen. Mit Pech ist ein laut Tests ab Werk gut kalibrierter Monitor genauer als dein gealtertes Colorimeter.

Zudem müsstest du mal schauen, wie weit die Portierung von displayCal nach Python3 schon fortgeschritten ist. Unter Linux ist die nachträgliche Installation von Python2 neben Python3 bestimmt sehr lästig, unter Windows 10 in der VM eher kein Problem.
Meine Staubfänger: Canon FS4000US, Epson 4490, Epson V500, Kodak FD-300, Kodak Pakon F335C, Minolta F-2900, Minolta F-2800, Nikon LS-2000, PIE PF 3650 Pro3, Plustek OF 7500i, Reflecta CS 7200
TuXMax
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Re: Erfahrung zu BenQ SW240

Beitrag von TuXMax »

Hallo,

ja, displayCal hat mich nach dem upgrade von opensuse leap 15.3 auf 15.4 etwas geärgert, wegen python2. Deshalb musste ich es notgedrungen via flatpak installieren. Das hat zwar geklappt, doch mag ich es nicht wirklich, da nun quasi via Container recht viel Zeugs auf der Platte landet. Ich habe da lieber alles übersichtlich mit zypper/rpm. Aber das ist Geschmackssache.

Das der Spyder2 über die Jahre gealtert ist mag stimmen, deshalb wäre mir ein Monitor mit guter Werkskalibrierung, wie es Joe berichtet, ausreichend. Da bin ich halt bei der Internetsuche auf den BenQ SW240 gestoßen, doch wie gesagt, in den einen Video-Bericht wird von einem Grünstich berichtet. Deshalb wollte ich wissen, ob den hier jemand im Einsatz hat und ob es bei dem Berichtenden sich um ein Montagsmodell gehandelt hat.

@Joe: der PD2500Q macht ja einen sehr guten Eindruck. Er wird ja auch für CAD/CAM beworben. Da ich auch oft mit CAE/CAD arbeite, vielleicht nicht schlecht. Wie schon gesagt arbeite ich zu 99% unter Linux, nur in seltenen Fällen, wenn es gar nicht anders geht unter Windows 10 in einer VirtualBox-Umgebung. Vuescan ist auch mein Tool der Wahl, sowohl zum Bilder/Dias scannen als auch für Dokumente. Verwendest Du den BenQ unter Linux oder Windows? Und wie muss ich mir das mit der Werkskalibrierung vorstellen? Läuft da alles ohne Installation von irgendwelchen Treibern oder icc Dateien?

Gruß
TuXMax
Joe
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Re: Erfahrung zu BenQ SW240

Beitrag von Joe »

Ich verwende den ausschließlich unter Windows.
TuXMax
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Re: Erfahrung zu BenQ SW240

Beitrag von TuXMax »

im Netz finde ich widersprüchliche angaben zu Farbtiefe. Auf der BenQ Seite steht 16.7 Millionen Anzeigefarben, was 8 bit entspricht. Er wird aber oft auch mit 10 bit beworben. Oder verfügt der Monitor möglicherweise über einen internen 10-Bit-Look-Up-Table (LUT), der die Farbtiefe auf 10 Bit erhöht?
Joe
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Re: Erfahrung zu BenQ SW240

Beitrag von Joe »

Laut dem Datenblatt bei Benq 16,7 Mio. Farben - die sollten es ja (eigentlich) wissen ;)
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Bobby
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Re: Erfahrung zu BenQ SW240

Beitrag von Bobby »

Eizo stellt wohl die gehobenere (und teure) Klasse der Farbmonitore dar. Sie geben für alle ihre Modelle wörtlich folgendes an:
    "Darstellbare Farben : 16.77 Millionen (aus einer Palette von 1.06 Milliarden)"
      "Die Farbe wird über eine interne 10-Bit Lool-up-Table (LUT) gesteuert. Das ermöglicht eine genauere Abstufung von Farbinformationen als bei sonst üblichen 8-Bit-LUTs".

      Hilft das vielleicht für die Entschlüsselung der Angaben für den BenQ?
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      Re: Erfahrung zu BenQ SW240

      Beitrag von TuXMax »

      Joe hat geschrieben: Freitag 17. März 2023, 14:23 Ich habe einen BenQ PD2500Q Designer Monitor und bin mit dem sehr zufrieden. Den habe ich auch mal Kalibriert: das hätte ich mir sparen können, mit Profil keine Abweichung zur "Vor-Kalibrierung". (Gegentest mit dem Profil eines anderen Monitor habe ich auch gemacht, um zu sehen ob das dann abweicht).

      Der PD2500Q ist schon "etwas älter" aber noch am Markt. Sogar etwas günstiger als der von Dir genannte, aber mit besseren Werten: 2K, 25 Zoll.

      ..und Farbstiche hat er auch nicht.

      NS: ich bin inzwischen für die Bildbearbeitung auf LG 27 bzw. 32 Zoll 4K Bildschirme umgestiegen. Die sind aber so in der 500 Euro Preisklasse.
      Wieso meinst Du das der PD2500Q bessere Werte als der BenQ SW240 hat. Laut Datenblatt hat er 10bit anstatt 8bit Farbtiefe und hat neben 100% sRGB noch 99 % Adobe RGB, was dem PD2500Q fehlt. Die Auflösung beim PD2500Q ist höher, dafür hat er ja auch 25 anstatt 24 Zoll. Ist es die Auflösung?
      Joe
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      Re: Erfahrung zu BenQ SW240

      Beitrag von Joe »

      Stimmt. Mein Fehler. Hatte das wohl mit dem REC.709 nur verglichen, aber der Adobe RGB Farbraum ist noch mal umfangreicher.
      TuXMax
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      Re: Erfahrung zu BenQ SW240

      Beitrag von TuXMax »

      Joe hat geschrieben: Montag 20. März 2023, 16:03 Stimmt. Mein Fehler. Hatte das wohl mit dem REC.709 nur verglichen, aber der Adobe RGB Farbraum ist noch mal umfangreicher.
      der BenQ PD2500Q hat doch gar keinen Adobe RGB Farbraum, sondern nur 100 % sRGB und 100% Rec. 709, aber kein Adobe RGB
      Joe
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      Re: Erfahrung zu BenQ SW240

      Beitrag von Joe »

      Doch der hat auch einen Adobe RGB Farbraum. Eigentlich haben ja alle Monitore alle Farbräume. Jedoch können die nicht immer 100% davon darstellen.

      Zum PD2500Q habe ich in einem Test was von 70% Adobe RGB Farbraum gefunden (Google hilft da weiter; da gibt es auch schöne Bilder, wie umfangreich welcher Farbraum ist).

      Den Benq habe ich auch an einem anderen Standort, daher kann ich den nicht mit meinen anderen "laut Datenblatt besseren Monitoren" vergleichen.
      TuXMax
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      Re: Erfahrung zu BenQ SW240

      Beitrag von TuXMax »

      Hallo,

      ich habe mich nun doch für einen Eizo ColorEdge 2420 entschieden. Nachdem mich der BenQ Support in Sachen Linux etwas enttäuscht hat und mir der Eizo Support gut, vor allem in Sachen Hardwarekalibrierung, beraten hat, ist diese Entscheidung gefallen. Nun habe ich den Eizo und einen SpyderX Pro. Habe den Monitor in einem Windows 10 Gastsystem (VirtualBox) mit Eizos ColorNavigator7 kalibriert und die 3 entstandenen icc Profile meinem Linux Betriebssystem bekannt gemacht und systemweit installiert. Soweit so gut.
      Nun habe ich das Problem an anderer Stelle, beim Dia scannen mit meinen ProScan 10T. Ich habe nach der Monitoreinrichtung auch meinen Scanner neu kalibriert. Als Software kommt unter Linux vuescan in der aktuellsten Version zum Einsatz. Dazu verwende ich ein IT8-Target Dia (Fuji Provia Professional Film E130106) und die zugehörige IT8-Datei. In vuescan trage ich unter Quelle „Scanner-Profil erstellen“ ein unter Farbe „Neutral“ und Farbraum „Adobe RGB“, sowie Farbraum Monitor ICC und der Verweis auf CS2420_94718092_02Adobe RGB.icc. Der Monitor ist auf Adobe RGB eingestellt und auch unter Linux/KDE ist diese Profil ausgewählt. Führe ich nun eine Kalibrierung, wie hier https://www.photoinfos.com/Fotosoftware ... ierung.htm beschrieben durch, sind Dias, die ich schon mal vor 3 Jahren mit der alten Einstellung (Monitor und Scanner-Kalibrierung) gemacht habe zu dunkel. Mache ich da etwas falsch? Das IT8 Dia und der Scanner sind doch in der Zeit noch nicht so gealtert und weg gedriftet oder?
      Da die Kalibrierung aus der Preview von vuescan gemacht wird, was stellt ihr da für eine Auflösung ein?
      Sollte ich lieber auf sRGB wechseln?
      Ich dachte mir Bilder von Adobe RGB auf sRGB zu transferieren geht, umgekehrt eher nicht, also habe ich mich für Adobe RGB entschieden. Allerdings weiß ich nicht was der Scanner und die Dias so liefern, bin da etwas unbedarft.
      Scannerkalibrierung_Vuescan_1.png
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      Scannerkalibrierung_Vuescan_3.png
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      Scannerkalibrierung_Vuescan_2.png
      Scannerkalibrierung_Vuescan_2.png (64.81 KiB) 5578 mal betrachtet
      Hat jemand einen Rat was ich bei der Scanner-Kalibrierung einstellen muss?

      Gruß
      TuXMax
      TuXMax
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      Re: Erfahrung zu BenQ SW240

      Beitrag von TuXMax »

      TuXMax hat geschrieben: Sonntag 2. April 2023, 14:45 Hallo,

      ich habe mich nun doch für einen Eizo ColorEdge 2420 entschieden. Nachdem mich der BenQ Support in Sachen Linux etwas enttäuscht hat und mir der Eizo Support gut, vor allem in Sachen Hardwarekalibrierung, beraten hat, ist diese Entscheidung gefallen. Nun habe ich den Eizo und einen SpyderX Pro. Habe den Monitor in einem Windows 10 Gastsystem (VirtualBox) mit Eizos ColorNavigator7 kalibriert und die 3 entstandenen icc Profile meinem Linux Betriebssystem bekannt gemacht und systemweit installiert. Soweit so gut.
      Nun habe ich das Problem an anderer Stelle, beim Dia scannen mit meinen ProScan 10T. Ich habe nach der Monitoreinrichtung auch meinen Scanner neu kalibriert. Als Software kommt unter Linux vuescan in der aktuellsten Version zum Einsatz. Dazu verwende ich ein IT8-Target Dia (Fuji Provia Professional Film E130106) und die zugehörige IT8-Datei. In vuescan trage ich unter Quelle „Scanner-Profil erstellen“ ein unter Farbe „Neutral“ und Farbraum „Adobe RGB“, sowie Farbraum Monitor ICC und der Verweis auf CS2420_94718092_02Adobe RGB.icc. Der Monitor ist auf Adobe RGB eingestellt und auch unter Linux/KDE ist diese Profil ausgewählt. Führe ich nun eine Kalibrierung, wie hier https://www.photoinfos.com/Fotosoftware ... ierung.htm beschrieben durch, sind Dias, die ich schon mal vor 3 Jahren mit der alten Einstellung (Monitor und Scanner-Kalibrierung) gemacht habe zu dunkel. Mache ich da etwas falsch? Das IT8 Dia und der Scanner sind doch in der Zeit noch nicht so gealtert und weg gedriftet oder?
      Da die Kalibrierung aus der Preview von vuescan gemacht wird, was stellt ihr da für eine Auflösung ein?
      Sollte ich lieber auf sRGB wechseln?
      Ich dachte mir Bilder von Adobe RGB auf sRGB zu transferieren geht, umgekehrt eher nicht, also habe ich mich für Adobe RGB entschieden. Allerdings weiß ich nicht was der Scanner und die Dias so liefern, bin da etwas unbedarft.
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      Hat jemand einen Rat was ich bei der Scanner-Kalibrierung einstellen muss?

      Gruß
      TuXMax
      Ed Hamrick hat mir nun den Tipp gegen, erst einmal alles auf Default zu setzen und dann zu kalibrieren. Wie nun sehe, haben sich viele Maskeneinstellungen etwas geändert. Schaut nun schon etwas besser aus.
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      Re: Erfahrung zu BenQ SW240

      Beitrag von Jossie »

      Du bist Dir im Klaren darüber, dass das Farbmanagement von VueScan nur Schmalspur ist? Es versteht nur Matrixprofile, was meiner Meinung nach nicht so richtig zu einem EIZO passt... Für E-6 mag das geht, aber für K-14 ist es einen Katastrophe. Hängt also von Deinem Emulsionsmaterial ab.

      Hermann-Josef
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      Bobby
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      Re: Erfahrung zu BenQ SW240

      Beitrag von Bobby »

      Falls Du Deine Bilder NUR auf Deinem Bildschirm, oder auf einem anderen AdobrRGB fähigen Bildschirm anschauen willst, dann ist AdobeRGB schon das richtige Formst. Denke aber daran, dass die meisten anderen Geräte am sRGB hängen. ich habe den grösseren Bruder zu Deinem Eizo, und verwende als Ausgabeformat daher immer nur sRGB, und auch der Monitor ist auf sRGB eingestellt. - Ist natürlich Geschmackssache ob man beim Eizo aufs AdobeRGB verzichten will.

      Mit Adobe RGB gewinnst Du im wesentlichen nur am grünen Ende. Kannst ja ausprobieren, ob Du einen Unterschied siehst.
      Wenn Du eine Bilddatei an ein professionelles Labor zum Ausdruck gibst, dann ist AdobeRGB allerdings nützlich.
      Ein runtermotzen von AdobeRGB auf sRGB ist nur ein Flick, wo man naturgemäss verliert.
      Allerdings weiß ich nicht was der Scanner und die Dias so liefern
      Ein 3x16 bit Scanner sollte die Rohdaten für AdobeRGB gut hinbringen, den Rest machen das Farbprofil und die Software. Ein guter Film sollte auch viel mehr Farben als im AdobeRGB liefern, aber ein schlecht gealteter Film kann da ja schon fast bis zur Farbenblindheit degenerieren. Normalerweise liegen die Bilder in unserem Schrank irgendwo dazwischen.
      Nikon Coolscan 5000ED (umgebaut), Silverfast Archive Suite 8 & 9, Win 11, Eizo CS2740, Intel i7-8700K (3.7 GHz), 32 GByte RAM
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      Re: Erfahrung zu BenQ SW240

      Beitrag von TuXMax »

      Jossie hat geschrieben: Sonntag 2. April 2023, 16:12 Du bist Dir im Klaren darüber, dass das Farbmanagement von VueScan nur Schmalspur ist? Es versteht nur Matrixprofile, was meiner Meinung nach nicht so richtig zu einem EIZO passt... Für E-6 mag das geht, aber für K-14 ist es einen Katastrophe. Hängt also von Deinem Emulsionsmaterial ab.

      Hermann-Josef
      was verstehst Du unter E-6 und K-14?
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      Re: Erfahrung zu BenQ SW240

      Beitrag von TuXMax »

      Bobby hat geschrieben: Sonntag 2. April 2023, 16:33 Falls Du Deine Bilder NUR auf Deinem Bildschirm, oder auf einem anderen AdobrRGB fähigen Bildschirm anschauen willst, dann ist AdobeRGB schon das richtige Formst. Denke aber daran, dass die meisten anderen Geräte am sRGB hängen. ich habe den grösseren Bruder zu Deinem Eizo, und verwende als Ausgabeformat daher immer nur sRGB, und auch der Monitor ist auf sRGB eingestellt. - Ist natürlich Geschmackssache ob man beim Eizo aufs AdobeRGB verzichten will.

      Mit Adobe RGB gewinnst Du im wesentlichen nur am grünen Ende. Kannst ja ausprobieren, ob Du einen Unterschied siehst.
      Wenn Du eine Bilddatei an ein professionelles Labor zum Ausdruck gibst, dann ist AdobeRGB allerdings nützlich.
      Ein runtermotzen von AdobeRGB auf sRGB ist nur ein Flick, wo man naturgemäss verliert.
      Allerdings weiß ich nicht was der Scanner und die Dias so liefern
      Ein 3x16 bit Scanner sollte die Rohdaten für AdobeRGB gut hinbringen, den Rest machen das Farbprofil und die Software. Ein guter Film sollte auch viel mehr Farben als im AdobeRGB liefern, aber ein schlecht gealteter Film kann da ja schon fast bis zur Farbenblindheit degenerieren. Normalerweise liegen die Bilder in unserem Schrank irgendwo dazwischen.
      Ich habe nicht die Super hohen Ansprüche. Gerade die Dias sind schon zum Teil sehr gealtert, da teils älter als 30 Jahre. Ich will die gescannten Dias/Papierbilder auch auf meinen Loewe Connect 48 ansehen. Was der kann sRGB oder mehr kann ich nicht herausfinden. Als ich den Monitor aufgestellt habe, hatte ich auch erst sRGB eingestellt, doch sind damit die Farben dunkler als mit AdobeRGB. Ich habe nun die Helligkeit von der Voreinstellung auf etwas über 50% angehoben, damit sieht es besser aus. Die Lichtverhältnisse am Bildschirm ändern sich halt im Laufe des Tages. Ist halt kein Profi-Arbeitsplatz.
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