Software für KB-Dia und -Filmstreifen-Scanner 5000

Fragen/Themen zu Nikon-Filmscannern
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Jossie
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Re: Software für KB-Dia und -Filmstreifen-Scanner 5000

Beitrag von Jossie » Montag 14. März 2016, 09:11

Hallo Mick,

ein Aspekt sollte nicht außer Acht gelassen werden: mögliche Reparaturen. Schau mal den letzten Faden an und Google nach Nikon Reparaturmöglichkeiten.

Da Joe die Nützlichkeit der ICC-Profile angezweifelt hat, fügte ich meinem Vergleich der Auswirkungen von ICC-Profilen noch zwei Diagramme bei, die die Aufgabe der ICC-Profile verdeutlichen sollen.

Hermann-Josef
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Mick
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Re: Software für KB-Dia und -Filmstreifen-Scanner 5000

Beitrag von Mick » Montag 14. März 2016, 11:29

Nein, inkl. den Adaptern wie oben geschrieben wären das knapp 3000 Euro - also zu viel?

Meine Güte, ich wollte hier nur kurz wissen, welche Software man für dieses Gerät braucht............. :mrgreen:

Also es gibt keinen Grund, der dagegen spricht, statt dem älteren 5000 ein aktuelles Gerät zu kaufen? Eher im Gegenteil?

Joe
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Re: Software für KB-Dia und -Filmstreifen-Scanner 5000

Beitrag von Joe » Montag 14. März 2016, 11:39

Sorry, aber 3000 Euro ist das nicht wert! Du musst ja auch bedenken, dass es gealtert ist. Zum Thema Reparaturen hat Jossie schon was gesagt.

Probiere einen RPS 10M - wenn Dir das Rahmen der Negative nicht zu viel Arbeit ist, dann geht alles mit einem DigitDia 6000 erheblich schneller und einfacher. (Früher war das Rahmen ja kein Problem, heute ist es ja schon schwierig eine preiswerte Schneidemaschine und Dia-Rähmchen zu bekommen. Aber mit etwas "googeln" findet man da durchaus noch was. Ich habe früher viel selbst gerahmt, mit Schneidemaschine, Hamafix-Dia-Rahmen und dem "Rahmungsgerät" dafür war ein 36er Film in ca. 3 Minuten gerahmt. Das ganze Equipment hat damals ca. 50 DM gekostet).

Mick
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Re: Software für KB-Dia und -Filmstreifen-Scanner 5000

Beitrag von Mick » Montag 14. März 2016, 12:19

Vielen Dank!
Aber die ganzen Farbnegative rahmen, nur um sie einmal einzuscannen, an so einen Aufwand hatte ich, ehrlich gesagt, nicht gedacht. Und ich hatte eigentlich auch nicht vor, die Filme/Dias dann wegzuwerfen, die Filmstreifen sollten dann zurück in ihre Ringbücher (bzw. die noch nicht abgehefteten sollten mit zu den anderen dazu).

Daher immer meine Worte von wegen "Filmstreifen" (auch im Titel des Threads), ich würde die gerne flott in den Streifen scannen, wie sie sind.
>>>>>> Das Gerät sollte beides können! <<<<<<
Falls möglich (das auch "gebastelt"), auch Pocket und APS?


Das, was hier jetzt folgt, kostet Euch nur Zeit beim Lesen und ist eigentlich uninteressant, aber ich schreibe es mal ganz genau, wie es ist:
  1. Es geht um eine große Menge alter Familien-Dias, die heute mangels Projektor kaum noch jemand anschauen kann, also sollen die mal (nicht nur für mich allein, sondern auch für "die Verwandtschaft") gescannt werden.
  2. Bei der Gelegenheit würde ich aber gern auch alle alten Farbnegativ-Filme einscannen, ebenfalls nicht nur allein für mich, damit man gleich alles digital hat (von den Negativ-Filmen weiß kein Mensch, wo wer welchen Abzug hat, da könnten auch "Schätze" auftauchen).
  3. Und wenn ich das alles mache, will ich gerne meine übelst von Labors aus meinen eigenen Diafilmen erstellen Dateien ersetzen, also auch meine Dias neu scannen.
  4. Und da auch von meinen eigenen Farbnegativ-Filmen viele Abzüge fehlen (verliehen, verschenkt) oder unansehnlich (z.T. Farbstich) geworden sind, will ich dann auch gleich die alle digitalisieren.
Also so sieht es aus mit Dias und Negativen und Qualitätsanspruch...
Bei den alten Dias gilt wohl das mit Nostalgie-Flair, wie hier geschrieben wurde, aber meine eigenen Aufnahmen, ob Dia oder Negativ, hätte ich schon gerne in "Originalqualität", ohne Farbstich oder andere Fehler.
Meine Diafilme entstanden zu Beginn der Digitalzeit, als DigiCams noch verschrien :D waren, man sich aber Fotos sehr wohl schon auf der 15"/17"-Röhre des PCs angeschaut hat. Da habe ich bei Gelegenheiten, wo mal 7 bis 10 36'er Filme weggeknipst wurden, mit meiner klassischen SLR aus Kostengründen auf Diafilm fotografiert und beim Entwickeln auch gleich das Rahmen und eine CD mit beauftragt. Einen Dia-Projektor haben diese Aufnahmen dann aber trotzdem kaum je gesehen... Aber egal ob JPG oder Kodak-Foto-CD war die Qualität der digitalen Versionen "sehr bescheiden" (zum Teil eher unprofessionell schlecht). Das sieht man vor allen Dingen heutzutage auf den Flachbildschirmen. Also bei diesen Aufnahmen möchte ich nicht "alten Charme" statt der schlechten Labor-Qualität der jetzigen Versionen... :mrgreen:

danke

Mick
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Re: Software für KB-Dia und -Filmstreifen-Scanner 5000

Beitrag von Mick » Montag 14. März 2016, 13:02

ach, das blöde ist, daß ich es so schrecklich eilig habe...
Das Thema hier betrifft einen bereits laufenden Vorgang und ich dachte ja, es gäbe für mich nur ein Software-Problem :) , ich muß da schnellstens eine Entscheidung treffen...

Ich habe mir eben ein paar der Geräte (Reflecta MF5000, ProScan 10T, RPS 10M) mal angeschaut, da hat ja keines einen Dia-Einzug? Also da muß man beim Scannen ununterbrochen dabei bleiben?
Und andere Reflecta haben zwar einen solchen Einzug (Dias stecken in Magazinen), scheinen aber ausschließlich gerahmte Dias verarbeiten zu können, und keine Filmstreifen?
Speziell bei Dias muß man wohl bei diesen Geräten mit einem ganz erheblich höheren Zeitaufwand rechnen als beim Nikon, bzw. kann keine Filmstreifen scannen?
Also muß man sich statt des Nikon-Scanners eigentlich zwei verschiedene Reflecta-Scanner kaufen, einen DigitDia 6000 und einen RPS 10M?

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Jossie
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Re: Software für KB-Dia und -Filmstreifen-Scanner 5000

Beitrag von Jossie » Montag 14. März 2016, 13:44

Hallo Mick,
um Gottes Willen, doch keine zwei Scanner kaufen!
Ich weiß nicht, wie die Scanner, die Filmstreifen verarbeiten können, die Streifen einziehen und dann auch für den Scan fixieren. Ich persönlich habe ein besseres Gefühl, wenn die Bilder gerahmt sind. Da werden sie optimal flach gehalten. Ich hatte schon gesagt, dass ich alle Papprähmchen umgetopft hatte (einige tausend Stück -- Joe wird sagen, das kann sich nur ein Rentner leisten!) und ich bereue das nicht. Die ursprünglich deutlich gewölbten Dias sind nun viel besser plan. Und aufgrund der geringen Schärfentiefe ist das halt wichtig. Mit den CS-Rähmchen kann ich 100 Dias im Magazin über Nacht scannen. Es gab bislang noch keinen einzigen mechanischen Hänger.

Noch was zur Farbechtheit. Auf die Bedeutung der ICC-Profile hatte ich hingewiesen, ebenso auf die unterschiedlichen Implementierungen in VueScan und SilverFast. Es gibt aber auch bei sehr guten Profilen immer wieder das Problem, dass der eine oder andere ganz bestimmte Farbton nicht ganz 100%ig passt. Bei SilverFast gibt es dazu die selektive Farbkorrektur, mit der man ganz gezielt einen Farbton herausgreifen kann und z.B. dessen Sättigung ändern kann. Bei VueScan gibt es das nach meiner Information nicht. Ich würde Dir dringend empfehlen, die jeweiligen Handbücher der Software der zur Auswahl stehenden Versionen durchzublättern und auch zu vergleichen, wie einzelne Werkzeuge implementiert sind (falls Du mit GIMP oder RawTherapee arbeiten möchtest, gilt das natürlich auch dafür). Bei SilverFast gibt es für die aktuelle Version 8 kein Handbuch, aber es gibt das SF6 Handbuch. Die Oberfläche hat sich zwar (in meinen Augen zum Besseren) geändert, aber die Funktionalitäten sind geblieben. Sowohl bei VueScan als auch bei SilverFast würde ich dringend empfehlen, zur Archivierung ins Rohformat zu scannen und dann diese Scans zu verarbeiten. Du must dann nur 1x scannen und hast für die Bearbeitung alle Freiheiten.

Hermann-Josef
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Re: Software für KB-Dia und -Filmstreifen-Scanner 5000

Beitrag von Joe » Montag 14. März 2016, 14:29

Kannst Du die "großen Mengen" mal etwas genauer angeben? Ist wirklich alles davon "archivierungswürdig"?

Dias:

Wenn Du sehr viele Dias hast, führt meiner Meinung nach kein Weg an einem DigitDia vorbei. (Bei mehr als 1000 macht das "manuell" keinen Spaß mehr). Du solltest dabei bedenken:

- einen DigitDia kannst Du gebraucht noch sehr gut verkaufen
- je nach Menge könntest Du Dir auch einen DigitDia leihen - das ist ein Rechen-Exempel

Negative:

Wenn Du Streifen hast die noch Original sind, lassen die sich normalerweise mit einem Einzug Scanner gut scannen. Ob die sich auch gebraucht auch wieder gut verkaufen lassen, kann ich Dir aktuell nicht sagen.

Sonderformate:

Bei Pocket- und APS-Format wird es nicht einfach. Jossie hat es mal geschrieben, mit dem DigitDia lassen die sich auch gut scannen, wenn man die rahmt. Andere Scanner machen aber hier ebenso Probleme wie die Software, die erkennt, wenn überhaupt, zum Beispiel bei einem APS-Film nur ein Negativ, man muss dann den (Scan-) Rahmen um jedes Negativ neu positionieren. Nervig und sehr zeitintensiv. (Info: im Moment bin ich dabei mit einem Arbeitskollegen mittels 3D-Drucker eine "Schablone" für APS-Filme zu erstellen. Die Idee ist ein Dia-Rahmen mit dem Ausschnitt im APS-Format. Mit dem Canon kann man das recht gut scannen. Einen "Prototyp" haben wir schon mal "manuell" gebastelt. Das Ergebnis war so gut das wir in der Richtung "weiter experimentieren").

Fazit:

Je nach Menge der Dias und Negative würde ich, im Gegensatz zu Jossie, also durchaus zwei Scanner in Betracht ziehen. Diese dann "nach getaner Arbeit" wieder verkaufen. (Oder wenn die Mengen überschaubar sind, die Scanner leihen).

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Re: Software für KB-Dia und -Filmstreifen-Scanner 5000

Beitrag von Mick » Montag 14. März 2016, 15:13

Ich kenne die genaue Menge nicht, aber es wird niemanden geben, der das Material zusammenträgt und dann erstmal vorsichtet, um für alle anderen zu entscheiden, was erhaltenswert ist, und was nicht. Das soll alles so, wie es aus den Kellern kommt, gescannt werden und kommt auf eine USB-Platte und von der kopiert sich jeder runter, was er will. Eine normale Dia-Kassette enthält doch zwei 50er-Magazine, oder? Von den Kassetten gibt es wohl ca. 20 Stück, könnte ich mir denken.

Ja, vielleicht macht man es so, das Dia-Modell bald wieder verkaufen, das "Durchrattern" sollte wohl zügig gehen? Und mit den Negativen, die man ja alle einzeln aus ihren Einlagen/Umschlägen holen und einsetzen muß, läßt man sich Zeit und damit kann man auch noch einzelne Dias "nachscannen", wenn einem das erste Ergebnis nicht gefällt. Also ein DigitDia 6000 für kurz und einen RPS 10M für länger.

Ja, dieses 9000er Modell von Nikon hätte halt alles:
Automatischen Dia-Einzug, plus je ein Filmstreifenhalter sowohl für normale Längen und Zustände, als auch für stark gewölbte Streifen oder kurze Endstücke.
Aber von dem Gerät inkl. beschriebenem Zubehör ratet Ihr mir alle ab, zwei Reflecta-Geräte statt des einen Nikon wären in jeder Hinsicht besser oder zumindest nicht schlechter?

danke wieder

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Re: Software für KB-Dia und -Filmstreifen-Scanner 5000

Beitrag von Jossie » Montag 14. März 2016, 15:57

Hallo zusammen,
so ganz kann ich Eure Überlegungen nicht nachvollziehen. Das Rahmen der Negative geht zügig und wenn man den Stundenlohn umrechnet, statt einen zweiten Scanner zu kaufen... Ich weiß nicht.
Joe hat geschrieben:Bei Pocket- und APS-Format wird es nicht einfach. Jossie hat es mal geschrieben...
Dazu hatte ich noch nichts gesagt. Aber Negative kann man genau so wie Dias ins Rohformat scannen. Den Rahmen korrekt zu setzen geht dann später bei der Verarbeitung. Der korrekte Rahmen ist essentiell für die korrekte Behandlung der Orangemaske. Wenn der nicht stimmt, dann wird das nichts.
Joe hat geschrieben:Oder wenn die Mengen überschaubar sind, die Scanner leihen
Dieses Thema hatten wir schon mal. Damals kamen wir überein, dass das nur Sinn macht, wenn man ins Rohformat scannt. Ansonsten ist die Lernphase zu kostenintensiv. Es sei denn, man weißt genau was man tut, sprich, man hat schon entsprechend Erfahrung.
Mick hat geschrieben:Eine normale Dia-Kassette enthält doch zwei 50er-Magazine, oder?
Je nachdem. Es gibt 36er und 50er Magazine, und auch Rundmagazine, die 100 Dias fassen.
Mick hat geschrieben:das "Durchrattern" sollte wohl zügig gehen?
Durchrattern wird nur bei Rohformat gehen. Ich glaube nicht, dass das mit dem Direktscan, d.h. gleich fertige Bildbearbeitung, was wird. Mit CS-Magazin wie gesagt 2 Magazine pro Tag, d.h. 200 Dias ins Rohformat mit dem DD6000, inklusive ME (ob man das braucht, ist ein separates Thema) und iSRD.

Wenn Du mit SF ins Rohformat scannst, dann brauchst Du natürlich noch SF HDR, ein zusätzlicher Kostenfaktor.
Mick hat geschrieben:wie es aus den Kellern kommt
Da läuten bei mir die Alarmglocken! Hast Du Dir schon mal Stichproben angesehen, ob die Bilder überhaupt noch brauchbar sind? Keller heißt meist auch "feucht" und das wäre schlecht.
Mick hat geschrieben:Aber von dem Gerät inkl. beschriebenem Zubehör ratet Ihr mir alle ab
Nein, das kann ich gar nicht, da ich es nicht kenne. Ich hatte nur Punkte angeführt, die es zu beachten gibt.

Beste Grüße

Hermann-Josef
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Re: Software für KB-Dia und -Filmstreifen-Scanner 5000

Beitrag von Joe » Montag 14. März 2016, 17:42

Tja, da treffen mal wieder unsere beiden "Weltanschauungen" aufeinander: der Perfektionismus von Jossie und meine eher pragmatische Herangehensweise.

Wenn man Zeit und Muse hat sich lange mit dem Thema zu beschäftigen = dann im RAW Format scannen und später in Ruhe nachbearbeiten.

Wenn man "das Thema schnell und ordentlich" über die Bühne bringen will, ohne bei jedem Dia/Negativ "das" optimale Ergebnis haben zu müssen: etwas experimentieren, "seine" Einstellungen finden. Scannen als JPG - fertig.

@Mick

Letztlich können wir Dir hier nur Tipps geben. Du merkst ja schon das ich teilweise vollkommen andere Ansätze verfolge als Jossie. Du musst letztlich selbst "Deinen Weg" finden.

Ich habe es aber so verstanden das Du die Arbeit übernimmst, aber für mehrere Personen scannst. Da sind nicht alle bereit die Negative zu rahmen. Dann musst Du sicher auch mit den Beteiligten sprechen, ob von Dir "fertige Ergebnisse" erwartet werden oder ob die Beteiligten zum Beispiel genug Kenntnisse haben um die Ergebnisse noch nach eigenen Vorstellungen zu optimieren. (Dann wäre z.B. wie von Jossie vorgeschlagen das RAW Format sinnvoll).

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Re: Software für KB-Dia und -Filmstreifen-Scanner 5000

Beitrag von Mick » Montag 14. März 2016, 18:23

eieiei...
also ich heiße übrigens Michael und nicht Mick, nur war dieser Username schon vergeben...


Und das wichtigste zuerst:
Also es geht brandaktuell um die Frage ein 5000er Scanner von Nikon gegen "irgendwas", wobei das wohl 2 Geräte sein müßten, wie z.B. ein DigitDia 6000 und ein RPS 10M.
Und die Nikon-Ausrüstung wäre mit allen Adaptern für Dias (50er Magazin) und 2x für Filmstreifen, für ca. 2800 Euro, einige Jahre alt und "sehr guter Zustand, 2000 Scans gemacht".

Das muß ich schleunigst entscheiden, das Nikon-Gerät steht inzwischen schon fast auf meinem Wohnzimmertisch...


Zu den anderen Dingen (danke):

Also Stundenlohn - bei den Negativen kann ich es gar nicht überblicken, welche Massen das sind. Allein unsere eigenen vielleicht 200 Filme, oder 300?
Und es wird sich einfach niemand finden, der eine derartige Puzzlearbeit anfängt von wegen Negativ-Film zu rahmen. Einen Scanner kann man wieder verkaufen, sobald alles gescannt ist, weil keiner hier aus dem engeren Kreis fotografiert noch klassisch.
Die Sache wird auch so schon mehr als genug Arbeit machen, da muß man nicht auch alle Filme zerschneiden und rahmen - und wie bewahrt man die hinterher auf... Eigentlich sollen alle Streifen (wieder oder neu) in die Ringbuch-Einlagen.
Ich habe es in die Hand genommen, optimale Hardware zu besorgen. Alle anderen wollen nix als "Tempo & JPG" :mrgreen: - nur ich würde gerne EINZELNE(!) Aufnahmen in möglichst guter Qualität haben wollen und meine eigenen Filme sollten auch schon etwas mehr Qualität als "Charme" ;) haben. Wie gesagt, habe ich die Dias (und ein paar Negativ-Filme) schon beim Entwickeln vom Labor auf CD brennen lassen, in ziemlich unterirdischer Qualität. Das will ich jetzt besser, aber deshalb nicht gleich jedes einzelne Bild in Optimalqualität.
Ich habe versprochen, etwas zu organisieren, in das man eine Menge Dias einsetzt und Start drückt und ab geht's. Das Scannen der Dias würden also auch andere übernehmen, inkl. Studieren/Sortieren "was ist was" und gescheite Ordnerstruktur/Benennungen, Jahresangaben, etc. was da halt bei klassischem Material ohne Zeitstempel und fünfstellige Laufnummer so anfällt.
Wenn ich jetzt was hinstelle, bei dem man alle 5 Dias einen Schieber tauschen muß, dann haltet Euch schonmal einen Termin für meine Beerdigung frei... :D :D


Das Scannen der Filmstreifen werde daher definitiv ich machen, dafür hat keiner Geduld, und mir zerschneidet auch keiner die Streifen in Schnipsel und rahmt die. Ich würde nach meinem Geisteszustand gefragt, wenn ich so eine Methode überhaupt nur erwähnen würde...

APS und Pocket ist nur ein winziges nice-to-have, darum muß es hier weniger gehen.

Nein, leihen erscheint mir beim Filmstreifen-Scanner zumindest Mist. Das wird mehrere Wochen dauern und vielleicht gibt es eine Unterbrechung, dann dauert es noch länger. Wer will sowas auch schon unter Zeitdruck machen...
Lieber kaufen und verkaufen und seine Ruhe haben.

Ah, 36er Diamagazine gibt es auch, ok...
Runde sind nicht dabei, sind alles die geraden Magazine.

Wie genau man die Dias scannt, das will ich hier nicht behandeln, ich muß dringend entscheiden, was jetzt aus dem 5000er Nikon wird...
Nur sollte nicht das Arbeitstempo vom Gerät abhängen und hinterher sagt jemand "ja DAS wäre mit dem 5000 deutlich schneller gegangen"... Ich stelle mir vor, man "knoddelt" vielleicht etwas herum, bevor man Start drückt, aber dann läuft ein Magazin durch und nach 4 oder 5 Stunden ist alles fertig, ohne daß man im Raum gewesen sein müßte? Oder muß danach zuerst eine längere endgültige Bearbeitung der Dateien erfolgen, bevor man das nächste Magazin durchlaufen lassen kann? Kann ich mir nicht denken...

Die Personen, die das Material eingelagert haben, wissen, was sie da haben, und daß sie dafür verantwortlich sind. Vor 2½ Jahren waren die Sachen auf jeden Fall alle noch eins a.

P.S.:
SF kann ich mir denken (...HDR klingt gut, ich verwende bislang QTPFSGUI), CS und ME und iSRD sagen mir spontan nix (letzteres hat evtl. was mit IR-Fehlerkorrektur zu tun...).

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Re: Software für KB-Dia und -Filmstreifen-Scanner 5000

Beitrag von Jossie » Montag 14. März 2016, 19:07

Guten Abend Michael,

zu der Frage ob gebrauchten Nikon 5000 (oder war es 9000??) oder neue reflectas möchte ich mich jetzt nicht weiter äußern.

Ich beschäftige mich nun seit mehr als 3 Jahren mit der Digialisiererei und finde immer noch neue Überraschungen. Daher will ich nur noch anmerken, dass ich Aussagen wie "durchrattern" oder "aber dann läuft ein Magazin durch und nach 4 oder 5 Stunden ist alles fertig" nicht in Einklang bringen kann mit Deinen immer wieder durchklingenden Ansprüchen an die Qualität. Das funktioniert nach meiner Einschätzung nur, wenn man den physikalischen Scan von der Bearbeitung trennt. Dann hat man erst mal alles "durchgerattert" und kann es archivieren. Punkt, fertig. Und dann kann man sich die "Schätze" herauspicken und bearbeiten. Natürlich wird man, wie Joe schreibt, seine Standardeinstellungen haben, mit der man den Großteil erledigen kann. Aber das, was Zeit kostet, sind die Sonderfälle. Auch im Hinblick, dass Deine Verwandten vielleicht andere Maßstäbe an die Bilder anlegen als Du und selbst Hand anlegen werden, macht in meinen Augen das Scannen ins Rohformat attraktiv. Denn, um mal ehrlich zu sein, wie viel Prozent der Bilder werden letztendlich wirklich "verwertet"? Bei mir sind das weniger als 10%, der Rest liegt auf Halde. Aber das sieht man meist erst, wenn man den Scan vor sich hat.

Wenn Du Dich mit den Möglichkeiten der verschiedenen in Frage kommenden Software beschäftigst, dann werden Dir auch die Abkürzungen geläufig werden: HDR = SilverFast-Software zur Bearbeitung der Rohdaten, CS heißen halt die AGFA-Rähmchen mit den Spezialmagazinen, die der DD600 verarbeiten kann, ME = multi-exposure, d.h. Mehrfachbelichtung um die Dynamik zu verbessern (wie gesagt ein eigenes Thema), ja und iSRD hat sich Dir ja schon erschlossen.

Ach ja, noch was:
Mick hat geschrieben:Studieren/Sortieren "was ist was" und gescheite Ordnerstruktur/Benennungen, Jahresangaben, etc. was da halt bei klassischem Material ohne Zeitstempel und fünfstellige Laufnummer so anfällt.
Das ist ein Problem, das man nicht unterschätzen sollte und das viel, viel Zeit kostet. Alle nicht dokumentierten Bilder sind in absehbarer Zeit wertlos und werden verschwinden.

Beste Grüße

Hermann-Josef
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Re: Software für KB-Dia und -Filmstreifen-Scanner 5000

Beitrag von Mick » Montag 14. März 2016, 19:32

Hallo HJ (ok?),
es gibt halt eben aber auch den Unterschied zwischen irgendwessen Material und meinen eigenen Filmen. Die "Keller-Dias" :D dürfen gerne durchrattern, und wenn mir ein Scan mal nicht gefällt und ich tatsächlich sage "die Aufnahme scanne ich nochmal", dann kann ich ja, wie vorhin geschrieben, den RPS 10M nehmen, der auf keinen Fall schnell wieder verkauft werden wird.

Völlig richtig, so mit 10%. Ich sehe die Aufteilung zwar anders (80% wird innerhalb von 10 Jahren ein- bis zweimal angeschaut, 20% nichtmal das, und jeder pickt sich ein paar ganz wenige Aufnahmen "für öfter" heraus), aber so etwa wird das sein und entsprechend (wenig) Arbeit sollte man sich machen.

Wie gesagt, 50 Stück rein und durchrattern...


es ist das 5000er Modell (Thread-Titel werden völlig überbewertet und können hier abgeschafft werden, keiner schaut sie an... :mrgreen: )

Und wer die finale Bestätigung gibt, ist mir gleich, aber wenn bitte jemand...?
Ich bin über 2 Jahre Reifungsprozess zu den Nikon-Geräten und dort zum 5000er Modell gekommen, weil dem auch heute noch, so hieß es, nichts außer Hasselblad das Wasser reichen könne - und jetzt innerhalb Tagen ist das zusammengestürzt und z.B. diese beiden Reflecta-Modelle DigitDia 6000 und RPS 10M können gemeinsam mindestens genauso viel wie ein 5000 mit dem beschriebenen Zubehör?


Und ja, klar, ich verwende QTPFSGUI nur für Tonemapping und nicht wie der Software meiner DSLR, um ein Bild optimal zu verJPGen - diese Software läuft in meinem Kopf unter "RAW" und nicht unter "HDR"... War/ist mir gar nicht bewußt, daß das RAW-Format auch zu den HDR-Formaten gehört - aber ist naheliegend, bei dem, was es an Möglichkeiten bietet.

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Re: Software für KB-Dia und -Filmstreifen-Scanner 5000

Beitrag von Jossie » Montag 14. März 2016, 19:39

Hallo Michael,
Mick hat geschrieben:Thread-Titel werden völlig überbewertet und können hier abgeschafft werden
im Text hattest Du aber auch mal von 9000 geschrieben, daher meine Unsicherheit.
Mick hat geschrieben:Und wer die finale Bestätigung gibt, ist mir gleich, aber wenn bitte jemand...?
Die Entscheidung wird Dir hier niemand abnehmen. Wir können nur Hinweise geben.

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Re: Software für KB-Dia und -Filmstreifen-Scanner 5000

Beitrag von Joe » Montag 14. März 2016, 20:10

Hallo Michael,

ich habe es ja auch schon gesagt: die Entscheidung musst Du letztlich selbst treffen. Wir können hier nur unsere Erfahrungen wiedergeben.

Gerade das automatische "durchrattern" war bei den Nikon mit dem Feeder ja nicht immer so unproblematisch. Wenn Du "googelst" solltest Du dazu einiges finden.

Es wird Dir hier keiner garantieren können das:

- Deine Dias durchrattern können - dazu gibt es einfach zu viele unterschiedliche: Filmsorten, Dia-Rähmchen, Magazine..

Universal-Rähmchen in Universalmagazinen (= das sind in der Regel 2 x 50er Magazin in einer Plastikkiste) laufen in der Regel problemlos durch. Ebenso CS-Rähmchen in CS-Magazinen (40er oder 100er) - aber hier kann es schon sein: wenn die lange gelagert waren sitzen die fest in dem Magazinen. Dann muss man die zunächst etwas "lockern" - zum Beispiel in dem man die mit Hilfe eines leeren Magazins ein paar mal "hin und her schiebt" .

Das nur mal als Beispiel was da für Probleme auftreten können.

Von der Erwartung: hinsetzen, Dia-Magazin in den Scanner oder Filmstreifen in den Scannern, auf den Knopf drücken und zack ist alles gut, solltest Du Dich verabschieden. Ich sage immer "Scannen muss man lernen" - zumindest wenn man gut Ergebnisse haben möchte. Wenn man optimale haben möchte, wird daraus leicht eine "Wissenschaft" die viel, viel Zeit kostet (einen Eindruck davon vermitteln Dir ja die Hinweise von Hermann-Josef).

..nun jetzt wird es mit den Informationen etwas unübersichtlich: Ein 50er Magazin läuft im DigitDia je nach Einstellungen in etwa 3 Stunden durch. Das als grobe Richtlinie für die Zeit Planung. Bei Negativen solltet Du mit 5 - 7 Minuten je Negativ rechnen (RPS 10M). Daraus können mit ein paar Einstellungen aber auch 15 Minuten werden.

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Re: Software für KB-Dia und -Filmstreifen-Scanner 5000

Beitrag von Mick » Dienstag 15. März 2016, 12:10

Hallo und danke nochmal,
was das "durchrattern" betrifft, muß ich erstmal hauptsächlich wissen, ob es da mögliche Vorteile der beschriebenen Nikon-Ausstattung gegenüber den ganz aktuellen Reflecta-Modellen gibt. Ich will halt nun wirklich um jeden Preis vermeiden, daß ich jetzt "mit der Axt" dazwischengehe, das mit dem Nikon-Gerät irgendwie wieder rückgängig mache, und in ein paar Wochen erfahre ich, daß für irgendeine relevante Sache nun dann doch das Nikon-Gerät spürbar besser gewesen wäre.
Diese Situation wäre dann verrückt und sehr ärgerlich - auch wegen des Aufwandes, das Nikon-Teil ist schon bezahlt.


Ansonsten ist es in meinen Augen auch noch ein Unterschied, ob man vor "Druck auf Start" erst noch einiges testen/feintunen muß, aber dann eine Ladung "durchrattert", während man irgendwo ist und irgendwas tut - oder ob es sein kann, daß während der Verarbeitung jeder Fuhre immer mal wieder Benutzereingriffe erforderlich sind, man also im Prinzip immer dabei bleiben muß, um nicht stundenlange Verzögerungen der Verarbeitung zu verursachen.

Und auch da wäre natürlich essentiell wichtig, zu erfahren, ob für letzteres die Reflecta-Geräte problematischer sein könnten, als dieses Nikon-Paket.

Wenn man fest sagen kann "man kann immer mal Probleme haben, aber es gibt nicht den kleinsten Grund zu der Annahme, daß diese beiden Reflecta problematischer sein könnten, als dieses Nikon-Paket", das reicht mir ja schon 100%ig aus.


Und sicher muß ich die Entscheidung treffen, nur...
  1. Ich hatte sie ja bereits getroffen :mrgreen: , über 2 Jahre habe ich immer wieder Infos eingeholt, und bin bis zuletzt immer nur gelandet bei "kein aktuelles Gerät kommt dem 5000er von Nikon auch nur nahe".
  2. Und ich, der ich noch nie einen solchen Filmscanner gesehen habe, kann aus mir selbst heraus sehr viel schlechter eine Entscheidung treffen, als mithilfe klar formulierter Argumente von Menschen mit Erfahrung wie Euch.

Wie gesagt, will ich ja die ganzen letzten Posts (erstmal) nur noch diese einzige Frage beantwortet haben, ob man wirklich sicher sagen kann, daß die beiden Reflecta-Geräte gemeinsam keine Nachteile haben gegenüber dem beschriebenen Nikon-Paket (Gerät und Zubehör). Wenn da nur mal jemand einfach nur kurz antwortet "ja", dann ist mein auf den Nägeln brennendes Problem erstmal gelöst.


Weil klar kaufe ich lieber für weniger Geld eine nagelneue Ausrüstung, als für mehr Geld eine sehr alte ohne Garantie...


danke :)

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Re: Software für KB-Dia und -Filmstreifen-Scanner 5000

Beitrag von Jossie » Dienstag 15. März 2016, 14:02

Hallo Michael,

da bekomme ich jetzt schon ein schlechtes Gewissen!

Du hast Dich 2 Jahre kundig gemacht und für den Nikon entschieden, diesen ja offenbar schon gekauft. Und auf die harmlose Frage, welche Software Du verwenden solltest, hat man Dich offenbar zu tiefst verunsichert. Ich gehe davon aus, dass Du die spezielle Nikon-Seite hier bei ScanDig schon studiert hattest und auch andere, unabhängige Testberichte kennst. Bei ScanDig musst Du nur vorsichtig sein, denn ScanDig hat sich komplett SilverFast verschrieben. VueScan kommt in deren Vokabular nicht vor. Das sage ich als überzeugter SilverFast-Nutzer :o .

Wenn Dich das potentielle Problem einer Reparatur, sollte der Scanner wirklich mal ausfallen, nicht beunruhigt, warum bleibst Du dann nicht bei Deiner Ausgangsentscheidung? Diese Problematik war Dir doch sicher bei Deiner Entscheidung pro Nikon bewusst? Ob Du den Scanner mit VueScan oder SilverFast betreiben kannst (oder auf einem älteren Windowssystem gar mit Nikon-Scan???), davon kannst Du Dich auf deren Webseite überzeugen.
Mick hat geschrieben: ob man vor "Druck auf Start" erst noch einiges testen/feintunen muss, aber dann eine Ladung "durchrattert"
Das hängt doch davon ab, wie Du vorgehst. Wenn Du ins Rohformat scannst, dann ist die Antwort: "Auflösung einstellen, analoge Verstärkung einstellen, Mehrfach-Scan ja/nein entscheiden und los geht's. Dann "rappelt" das wirklich ohne Zutun durch. Aber: Wenn Du Negativstreifen mit nur 6 Bildern scannst, dann musst Du halt etwa alle 10 Minuten nachladen (so verstehe ich den Testbericht), es sei denn, Du rahmst die Negative ;) . Wenn dann alle Bilder im Rohformat vorliegen, kannst Du zunächst alle nach einem Schema bearbeiten. Auch das geht - zumindest bei SilverFast, bei VueScan weiß ich noch nicht, ob und wie das geht - ohne Zutun. Vor allem für Farbnegative ist das sehr hilfreich, da man auf den Negativen nur schwer erkennen kann, was Sache ist. Und dann in Handarbeit die 10% der Bilder einzeln bearbeiten, die einem am Herzen liegen.
Wenn Du allerdings gleich fertige Bilder erhalten willst, dann gilt Joes Aussage, dass "man Scannen erst lernen muss". Du wirst nicht 10,000 Dias so durchrappeln lassen können. Das ist Illusion oder aber Du wirst mit dem Ergebnis nicht rundrum zufrieden sein.

Diese Aussagen sind in meinen Augen geräteunabhängig! Aber da ich nur den DD6000 kenne, kann ich Deine fett geschriebene Frage so nicht beantworten.

Aber nochmals zur Frage "Negative rahmen oder nicht"?, die Dich ja u.U. zum Kauf des zweiten Scanners veranlasst. Wenn Du alle 10 Minuten (beim Nikon laut Testbericht, in welchen Intervallen beim reflecta musst Du rausfinden) nachladen musst, dann solltest Du den Zeitaufwand für das Rahmen dem gegenüber stellen. Auch nicht zu vergessen: Vor jedem Einlegen in den Scanner solltest Du auf jeden Fall die Vorlagen reinigen, am besten durch Abblasen. Auch das kostet Zeit und Mühe.

Beste Grüße

Hermann-Josef
DigitDia6000 (CyberView, SilverFast Archive Suite 8) / CanoScan9950F (ScanGear, VueScan Pro), Eizo CS240, Spider4Elite unter Win10 (64bit), i7 (3.5GHz), Speicher 24GB

Mick
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Re: Software für KB-Dia und -Filmstreifen-Scanner 5000

Beitrag von Mick » Dienstag 15. März 2016, 14:50

nein, bitte kein schlechtes Gewissen

und ich will doch auch wirklich nur dieses "ja" oder "nein"...
Ich wäre froh, jemand mit Erfahrung könnte sich zu einem von beidem durchringen...

Ich benötige keine Streicheleinheiten oder pädagogisch-sanfte Behandlung :mrgreen: und ich wäre in der Tat bereit, den Umstand mit dem bestellten Gerät in Kauf zu nehmen, wenn ich weiß, ich bekomme für weniger Geld zwei Neugeräte, die zusammen genommen keine Nachteile gegenüber dem Nikon haben!

Mit Reparaturen habe ich mich nicht beschäftigt, da es mir immer so erschien, der Nikon wäre alternativlos - dann muß man ihn auch so nehmen, wie er ist...

Und ich hatte auch weniger die Absicht, zu fragen, welche Softeware ich benutzen SOLLTE, sondern welche man zum Betrieb benötigt und was davon von der Herstellerseite oder anderswo kostenlos heruntergeladen werden kann bzw. was davon grob wieviel kostet. In meinem zweiten Satz des allerersten Posts von mir (Samstag, 14:43h) steht, warum ich das eilig wissen hätte müssen...
Aber das ist erledigt, es geht inzwischen wirklich immer nur noch um diese eine Frage...

Die ersten Verwirrungen gab es, weil ich ursprünglich dachte, das von Wolf Faust wäre im echten Sinn eine Software, und dann ging das Thema hier in alle Richtungen auseinander... :mrgreen:


Und bzgl. meines ersehnten Ja/Nein nochmal die Frage:
Gibt es keinen Grund zu der Annahme, daß diese beiden Reflecta-Geräte zusammen problematischer sein könnten, als dieses Nikon-Paket?
Oder besser andersherum:
Kan man sicher sagen, daß die beiden Reflecta-Geräte gemeinsam keine Nachteile haben gegenüber dem beschriebenen Nikon-Paket (Gerät und Zubehör)?

Ich will ja, wie mehrfach geschrieben, lediglich gegen eine einzige Sache abgesichert sein:
Daß ich hinterher feststelle, daß für mich der Nikon doch spürbar besser gewesen wäre als diese beiden Reflecta...
Also wenn ich auf die zweite Version meiner Frage ein "ja" bekomme, versuche ich, das mit dem Nikon-Gerät zu canceln (es gibt bei diesem Kauf ja ohnehin ein Problem bzgl. der enthaltenen Software).


danke wieder


P.S.:
Sorry, auf eine Sache hatte ich nicht reagiert, wegen "durchrattern" und Qualität und Negative rahmen:
Das "Durchrattern" betrifft wirklich in erster Linie den "Dia-Familien-Fundus"...
Der Scan von Negativ-Material war damit absolut gar nicht gemeint und bei meinen eigenen Dias, da kann ich machen, was ich will, so lange und so oft ich will...
Aber ob "vorher" oder "währenddessen" ;) geht es auch beim Rattern aktuell nur um die eine einzige Frage, ob der Nikon da besser sein könnte, als der DD - alles andere hat Zeit.


und Ehrenwort:

Eure ganze Mühe geht auch nicht verloren, in einem Monat oder wann ich mal Zeit habe, mich mit dem Thema "erstmals" zu befassen, lese ich mir das nochmal durch. Ich habe derzeit Null Zeit für irgendwelche Scan-Konzepte, etc. - ich habe lediglich von einer Stunde auf die andere bei einem mir günstig erscheinenden Angebot zugeschlagen, nachdem ich mich vorher 2 Jahre lang schlau gemacht "zu haben glaubte" (sage ich aus heutiger Sicht gesehen mal...) :mrgreen: Dann gab es Unstimmigkeiten bzgl. der mitgelieferten Software und ich brauchte

blitzschnell

eine Info, auf deren Basis ich bei diesem Kauf eine Entscheidung fällen kann...
Für mehr hatte ich aktuell nie Zeit, vor Mitte/Ende April hätte ich noch nicht einmal Zeit, mich mit dem Kauf der alternativen Geräte & Software zu beschäftigen, wenn ich diese Nikon-Ausrüstung fallen lasse.
Diese ursprüngliche Software-Frage ist jetzt erledigt, vielen Dank - aber dafür habt Ihr mir eine andere eilig zu treffende Entscheidung ins Körbchen gelegt... :mrgreen: - ob es ganz unabhängig von diesen Software-Unstimmigkeiten überhaupt sinnvoll sein kann, diese Nikon-Ausrüstung zu nehmen.

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Re: Software für KB-Dia und -Filmstreifen-Scanner 5000

Beitrag von Jossie » Dienstag 15. März 2016, 15:38

Hallo Michael,

was ich sagen kann, das habe ich bereits gesagt. Da ich weder den Nikon noch den Proscan oder RPS kenne, kann ich wirklich nichts gegeneinander aufwägen. Mit meinem DD6000 bin ich allerdings sehr zufrieden.

Aber vielleicht versuchst Du mal, einen Nikon 5000 Besitzer hier im Forum per PN zu fragen, wie er mit seinem Gerät zufrieden ist??

Hermann-Josef
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Re: Software für KB-Dia und -Filmstreifen-Scanner 5000

Beitrag von Mick » Dienstag 15. März 2016, 16:33

Jossie hat geschrieben:Mit meinem DD6000 bin ich allerdings sehr zufrieden.
danke

Inzwischen habe ich von Joe noch per PN einen Daumen für den ProScan (und der RPS 10M sollte ja eher besser sein) bekommen, also werte ich das zusammen genommen mal als "diese Nikon-Ausrüstung wird in keiner Hinsicht besser sein als diese beiden zusammen"...

Jetzt noch einen 5000-Besitzer ausfindig zu machen und mit diesem quasi nochmal bei Null zu beginnen, das ist wohl zu zeitraubend.


danke

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