Viele Fragen zur Archivierung HDRi Silverfast Archive Suite

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DerArchivierer
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Viele Fragen zur Archivierung HDRi Silverfast Archive Suite

Beitrag von DerArchivierer » Dienstag 27. Februar 2018, 20:02

Ich bin völliger Anfänger und benötige einen groben Fahrplan, wie ich am besten scanne. Dias (Durchlicht),

Daher ein paar Fragen:

Wenn ich mit Silverfast Studio 8.8 archiviere mit bestmöglichem Ergebnis RAWi 64bit und 5000 dpi mit ME
1) Wann soll ich die analoge Verstärkung einschalten? Oder ist es grundsätzlich empfehlenswert mit analoger Verstärkung zu scannen?
Welche Werte sind empfohlen?

2) Funktioniert die automatische Rahmenerkennung im Stapelbetrieb zuverlässig? Oder soll ich am besten das ganze Bild scannen ohne Rahmen?
Wie führe ich dann später eine effiziente Rahmenerkennung durch?
Scanzeit und Ausrichtung: Dias horizontal (lange Seite waagerecht) oder vertikal (lange Seite senkrecht) einlegen oder egal?

3) Macht Putzen mit einem Blasebalg für Objektive Sinn oder besser eine Sprühdose?

3) IT8 Targets. Ist es ein großer Unterschied, ob ich ein IT8 Target für Kodak Ektachrome und Fuji verwende? Wie sieht es bei Agfa Filmen aus?

4) Die Bilder von Silverfast Studio speichere ich als TIFF HDRi 64bit ab. Diese Scans mit Rahmenerkennung sind ca. 250 MB groß und dunkel. Nun werden die Bilder verarbeitet in HDR Studio. Ich habe grob herausgelesen, das man nicht alle Einstellungen der Filter auf einmal tätigen soll.
Wie ist hier euer eigener Workflow in Silverfast HDR vom 64bit RAWi zum JPEG Schritt für Schritt für die Massenverarbeitung.

1. Durchgang (Staub und Kratzerentfernung) iSDR. Welche benutzerdefinierten Einstellungen für Erkennung haben sich bewährt?
SDRx : Welche Einstellungen für Erkennung und Def.Größe bewähren sich? Ich kann nicht jedes Bild individuell einstellen. Wie gehe ich vor, um beispielsweise optimale Einstellungen zu finden. Oder welche Einstellungen nimmt ihr Standardmäßig, sodass nicht zuviel und nicht zu wenig korrigiert wird? Gespeichert wird wieder eine TIF, 48bit (ohne Inrarotbild)

2. Durchgang
USM, Gain. Ich merke bei Gain kaum ein Unterschied in den Einstellungen. Was stelle ich am besten bei USM ein (Stärke, Radius, Schwellenwert) oder diesen Filter weglassen oder in einem 3. Durchgang anwenden? Verwendet ihr die AACO (autoadaptive Kontrastoptimierung) und was stellt irh ein bei Stärke und Schattenbreite? Wann soll man Auto-CCR anwenden? Durchgang 1 oder Durchgang2? Auto oder Auto-CCR? Oder sich für beispielsweise Landschaft entscheiden? Speicherung in TIFF.

3. Durchgang
Ich möchte eine verkleinerte JPG Datei erzeigen. Was beachten? Wie groß sind eure Dateien, welche dpi, welche Auflösung? Sollten hier erst USM angewendet werden oder Auto-CCR? Nennt sich das binnen, von 5000 dpi nach 2500 dpi reduzieren? Oder noch kleiner? Da ich selbst nicht weiß, was ich mit den Bildern in Zukunft vorhabe, will ich lieber ein sehr guter Qualität sichern.

5) Selektive CC : Global CC: Wann setze ich die Filter ein, lohnt sich das überhaupt vom Aufwand? Benötige ich Raster?
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yogi
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Re: Viele Fragen zur Archivierung HDRi Silverfast Archive Suite

Beitrag von yogi » Dienstag 27. Februar 2018, 20:52

-2) Dias reduzieren, fast alles, was keine Familienmenschen zeigt, in die Tonne
-1) Falls Dias hinter Glas, glaslos umrahmen
o) 1000 Testscans machen, erst dann produktiv scannen, sonst fänft man immer wieder von vorne an
1) nie
2) ?
3.1) Blasebalg
3.2) IT8 wird bei Agfa (da alte Filme) gar nichts nutzen, manuelle Farbkorrektur ist angesagt
4) Übung macht den Meister, nie "Auto" Funktionen nutzen, nicht in dpi denken, sondern in pixel. Speicherplatz kostet heute nichts mehr, warum kleine jpg-Dateien? Volle Auflösung >4k mit ca. 12MByte macht Sinn.
5) Selektive CC braucht man nicht. Für eine wirkungsvolle Farbkorrektur wird SF kaum genügen

Gruß mit 13 Jahre Scanerfahrung

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Jossie
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Re: Viele Fragen zur Archivierung HDRi Silverfast Archive Suite

Beitrag von Jossie » Dienstag 27. Februar 2018, 22:06

Guten Abend,

viele Fragen auf einmal :) .

zu ME siehe diesen Beitrag und andere.
DerArchivierer hat geschrieben:
Dienstag 27. Februar 2018, 20:02
Wann soll ich die analoge Verstärkung einschalten?
Die brauchst Du nur, wenn Du stark unter- oder überbelichtete Dias hast. Die analoge Verstärkung steuert die Belichtungszeit beim DD6000.
DerArchivierer hat geschrieben:
Dienstag 27. Februar 2018, 20:02
Funktioniert die automatische Rahmenerkennung im Stapelbetrieb zuverlässig?
Nein, leider tut sie das nicht immer. Es kommt ab und zu zu Fehleinstellungen. Ich scanne immer mit dem gleichen Rahmen, der auf allen Seiten deutlich über das Dia hinausgeht.
DerArchivierer hat geschrieben:
Dienstag 27. Februar 2018, 20:02
Scanzeit und Ausrichtung: Dias horizontal (lange Seite waagerecht) oder vertikal (lange Seite senkrecht) einlegen oder egal?
Die lange Seite sollte beim DD6000 immer parallel zum CCD sein. Damit wird die Scanzeit auf 2/3 verkürzt, da der Scanner nur entlang der kuezen Seite fahren muss.
DerArchivierer hat geschrieben:
Dienstag 27. Februar 2018, 20:02
Macht Putzen ... Sinn ... ?
Jegliches Putzen ist von Nutzen, denn die Information unter Staubkörnern ist verloren. Ich verwende eine Pumpflasche, wie sie die Gärtner zum Besprühen von Pflanzen verwenden -- nur ohne Wasser :D .
DerArchivierer hat geschrieben:
Dienstag 27. Februar 2018, 20:02
großer Unterschied, ob ich ein IT8 Target für Kodak Ektachrome und Fuji verwende?
Bei E6-Entwicklung ist der Unterschied relativ gering. Aber Vorsicht: Wie Yogi schrieb, ist die IT8-Kalibration bei gealterten Dias problematisch. Zum Einfluss der Emulsion, siehe hier. Wichtig ist, dass man bei Kodachrome das richtige Target verwendet (leider unverschämt teuer). Die mit SF mitgelieferten Profile sind nicht optimal. Mit Argyll bekommt man wesentlich bessere Profile.
DerArchivierer hat geschrieben:
Dienstag 27. Februar 2018, 20:02
Ich habe grob herausgelesen, das man nicht alle Einstellungen der Filter auf einmal tätigen soll.
Wer sagt denn das? Das stimmt so nicht. Man kann schon alles in einem Rutsch machen, mit einer Ausnahme, da LSI hier einen schlimmen Fehler macht! iSRD sollte immer auf den Scan mit nativer Auflösung angewandt werden. Für das Endprodukt ist es aber sinnvoll, die Bilder zu binnen. Hier wird in HDR die falsche Reihenfolge angewandt. Es wird zuerst gebinnt und dann iSRD angewandt. Das ist unsinnig. Schärfen durch USM sollte immer der letzte Arbeitsschritt sein. Da hoffe ich, dass das LSI richtig macht. Für optimale Ergebnisse mit iSRD muss man also zwei Durchläufe durch HDR machen: zuerst iSRD anwenden, im zweiten dann den Rest erledigen.
DerArchivierer hat geschrieben:
Dienstag 27. Februar 2018, 20:02
Wie ist hier euer eigener Workflow
Einen generellen Arbeitsablauf gibt es nicht. Meist ist Handarbeit angesagt.
DerArchivierer hat geschrieben:
Dienstag 27. Februar 2018, 20:02
iSDR. Welche benutzerdefinierten Einstellungen für Erkennung haben sich bewährt?
Das hängt stark vom Filmmaterial ab. Keinesfalls die Automatik verwenden! Hast Du Kodachrome-Dias, denn diese sind besonders problematisch?
DerArchivierer hat geschrieben:
Dienstag 27. Februar 2018, 20:02
SDRx : Welche Einstellungen für Erkennung und Def.Größe bewähren sich?
Solltest Du beim DD6000 nur für SW-Negative benutzen, da hier iSRD nicht funktioniert. Für Dias und Farbnegative ist iSRD haushoch überlegen.
DerArchivierer hat geschrieben:
Dienstag 27. Februar 2018, 20:02
Ich merke bei Gain kaum ein Unterschied in den Einstellungen.
GANE funktioniert bei SF8 überhaupt nicht. Ist bei LSI seit den Pre-Release Tests bekannt, wird aber nichts getan. Ich verwende statt dessen NIK Dfine, das einen Wavelet-Algorithmus verwendet.
DerArchivierer hat geschrieben:
Dienstag 27. Februar 2018, 20:02
USM, Gain...
Würde ich alles erst mal weglassen.
DerArchivierer hat geschrieben:
Dienstag 27. Februar 2018, 20:02
Wie groß sind eure Dateien, welche dpi, welche Auflösung?
Schau mal hier. Ich scanne wie Du, die Dateigröße ist 265MByte.
DerArchivierer hat geschrieben:
Dienstag 27. Februar 2018, 20:02
Da ich selbst nicht weiß, was ich mit den Bildern in Zukunft vorhabe, will ich lieber ein sehr guter Qualität sichern.
Die endgültige Pixelzahl hängt von der Qualität des Materials ab: Kamera und Film. Hier solltest Du einfach verschieden gebinnte (ja, so nennt man das) Versionen vergleichen und danach entscheiden.
DerArchivierer hat geschrieben:
Dienstag 27. Februar 2018, 20:02
Selektive CC : Global CC:
Muss i.A. für jedes Bild individuell eingestellt werden, wenn überhaupt.

Viel Erfolg!

Hermann-Josef
Zuletzt geändert von Jossie am Freitag 22. Juni 2018, 13:56, insgesamt 12-mal geändert.
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Re: Viele Fragen zur Archivierung HDRi Silverfast Archive Suite

Beitrag von DerArchivierer » Dienstag 27. Februar 2018, 23:20

Vielen Dank für eure Antworten.

Es scheint so, als ob es nun keine Standard-Einstellung für iSRD gibt, die sich bewährt hat bezüglich Erkennung, womit man in den meisten Fällen nichts falsch macht? Sehe ich das richtig?

Ich lese heraus, quasi das weniger Filter zunächst einmal besser ist?
Wieviel Schritte durchlaufen eure Dias im HDR Studio? Benützt ihr danach noch andere Software? Ich interessiere mich für einen etablierten Workflow,
welches ich für eine Stapelverarbeitung anwenden kann. Es ist unmöglich 10 000 Dias einzeln zu bearbeiten.

Nochmal zurück zum Thema Rahmenerkennung? Benützt ihr den Jobmanager und wie mache ich dem klar, er soll meine Rahmen erkennen?
Falls ich doch das ganze Dia scanne - wie mache ich dem Scanner klar, das er anschließend die Rahmen suchen soll und ich nur spezifische Rahmen verbessere? Die Software mit dem Job-Manager überblicke ich nicht und bin frustriert. :x
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Re: Viele Fragen zur Archivierung HDRi Silverfast Archive Suite

Beitrag von Jossie » Mittwoch 28. Februar 2018, 09:35

Guten Morgen,
DerArchivierer hat geschrieben:
Dienstag 27. Februar 2018, 23:20
keine Standard-Einstellung für iSRD
Ich würde sogar sagen, dass es für kein Werkzeug eine Standardeinstellung gibt! Bei iSRD hängt es, wie schon gesagt, vor allem vom Filmmaterial ab (SW-Negative funktionieren gar nicht, nur hier kommt beim DD6000 SRDx zum Einsatz). Wie Yogi schrieb, nie Auto-Einstellungen verwenden! Die Automatik in iSRD ist viel, viel zu empfindlich eingestellt. Damit gehen natürlich alle Kratzer weg, aber auch noch mehr: Es kommt zu unerwünschter Glättung und bei Kodachrome sogar zu hässlichen Artefakten.
DerArchivierer hat geschrieben:
Dienstag 27. Februar 2018, 23:20
weniger Filter zunächst einmal besser ist?
Ja, auf jeden Fall. Du musst Dir jedes Werkzeug genau in seiner Wirkung ansehen und verstehen, was da vorgeht, bevor Du es routinemäßig einsetzt (viele Probescans, siehe Yogi!).
DerArchivierer hat geschrieben:
Dienstag 27. Februar 2018, 23:20
Wieviel Schritte durchlaufen eure Dias im HDR Studio? Benützt ihr danach noch andere Software?
EInen bzw. zwei Schritte, wie oben beschrieben. Ob noch andere Software zum Einsatz kommt, hängt auch vom Filmmaterial ab. Für Farbnegative hatte ich hier meinen Arbeitsablauf kurz skizziert.
Bei Dias (ich habe 80% Kodachrome) verfahre ich anders. Nachdem man unsinnigerweise in iSRD die Ebenen ganz abgeschafft hat und nur noch eine Maske möglich ist, bearbeite ich den IR-Kanal auf, bevor ich iSRD benutze, damit in hellen und dunklen Gebieten das Werkzeug gleich gut greift. Ansonsten verwende ich zusätzlich zu HDR noch RawTherapee (wegen der Dynamikkompression), die NIK-Collection (wegen der Wavelets) und ColorPerfect, was vor allem bei Farbnegativen meist bessere Ergebnisse als HDR liefert.
DerArchivierer hat geschrieben:
Dienstag 27. Februar 2018, 23:20
Ich interessiere mich für einen etablierten Workflow, welches ich für eine Stapelverarbeitung anwenden kann.
Ich scanne alles ins Format 64bit HDRi mit einem gleichen Rahmen, d.h. ich sortiere hochformatige Bilder als Querformat ein und drehe später in HDR (wobei HDR ungeschickt programmiert ist, da die Drehung 10x so lange dauert als nötig). Das spart auch Scanzeit. Ich mache also nur eine Vorschau, um den Rahmen festzulegen. Dieser Rahmen wird dann beibehalten, selbst nach einem Magazinwechsel (wenn der gleiche Magazintyp verwendet wird). Das hat Auswirkungen auf die Garantie, denn jeder Vorschauscan zählt als eigenständiger Scan (Garantie bei reflecta 2 Jahre oder 20000 Scans, je nachdem, was zuerst eintritt).
DerArchivierer hat geschrieben:
Dienstag 27. Februar 2018, 23:20
Es ist unmöglich 10 000 Dias einzeln zu bearbeiten.
Alle Scans schicke ich zunächst durch HDR mit Standardeinstellung: Rahmenerkennung ein, Bildautomatik AutoCCR, Binning auf 25% in X und Y, speichern als JPG. Das geht im Stapelbetrieb, ohne mein Zutun (allerdings stürzte früher, als ich das durchführte, HDR nach einer bestimmten Zahl Bilder ab). Anhand dieser JPG-Bilder entscheide ich, welche es wert sind, optimal bearbeitet zu werden (wichtig vor allem bei Farbnegativen). Damit sind zunächst mal alle Bilder archiviert. Sollte ich später ein Bild doch noch optimal bearbeitet haben wollen, kann ich das jederzeit nachholen.
DerArchivierer hat geschrieben:
Dienstag 27. Februar 2018, 23:20
Benützt ihr den Jobmanager und wie mache ich dem klar, er soll meine Rahmen erkennen?
Ja, das ist eine der sehr guten Einrichtungen in SF, allerdings leider immer noch kaum dokumentiert. Er funktioniert folgendermaßen:
  • Bilder über den VLT (oder mit UMSCH+VLT-Taste aus Dateiauswahldialog) in den Jobmanager laden
  • Durch Doppelklick auf ein Bild im Jobmanager ein Musterbild öffnen, d.h. ins Vorschaufenster laden.
  • An diesem Bild alle Werkzeuge einstellen, vor allem Ausgabeformat, Rahmensuche, iSRD-Einstellungen, u.U. Bildautomatik
  • Durch Klick auf die blaue Schaltfläche neben dem kleinen Vorschaubild öffnet sich ein Dialog, mit dem man einstellt, welche Einstellungen des Musterbildes auf die anderen Bilder kopiert werden sollen:
    Jobmanager_kopieren.jpg
    Jobmanager_kopieren.jpg (54.62 KiB) 898 mal betrachtet
  • Nach diesen "Standardeinstellungen" kann man nochmals jedes Bild weiter individuell optimieren.
  • Jobmanager starten (Pfeiltaste im Kreis oben)
  • Es öffnet sich ein Dateiauswahldialog, der seine Tücken hat! Die Ausgabebilder werden nicht in dem Ordner abgelegt, dessen Inhalt oben zu sehen ist sondern dort, wo das Beispiel unten hinzeigt! Ist der Index nicht aktiv und nimmt man keine weiteren Einstellungen vor, so werden die Bilder unter dem Namen gespeichert, den das Eingabebild hatte. Aber Vorsicht! Rahmenkommandos können den Namen des Eingabebildes mit dem für den Rahmen abgespeicherten Namen, ebenso den Ausgabepfad überschreiben. Ich habe schon oft meine Bilder suchen müssen bzw. später mit LupasRename umbenennen müssen, da diese Konvention ziemlich unsinnig ist. In diesem Zusammenhang ist auch zu beachten, dass bei aktiviertem HDRi-Format der Name, der beim Scan vergeben wird, in die Metadaten eingetragen wird. Benennt man nach dem Scan das Bild um, so kommt in HDR der ursprüngliche Name und nicht der neue zum Tragen. Auch Rücksetzen des HDRi-Formats im VLT hat bei mir das nicht geändert. Daher schalte ich das HDRi-Format immer aus (es ist standardmäßig aktiviert, genau wie es neuerdings auch USM ist).
Die Rahmenerkennung funktioniert in HDR inzwischen wesentlich besser als früher. Aber es kommt immer wieder zu falsch gesetzten Rahmen, mal grob falsch, mal leicht falsch. Vor allem kann offenbar die Rahmensuche den Rahmen nicht drehen. Das ist vor allem bei Farbnegativen lästig, denn bei leicht gedrehtem Bild bleibt dann an gegenüberliegenden Ecken ein kleiner weißer Keil stehen, denn die Rahmensuche nimmt den maximalen Ausschnitt, statt in diesem Fall den etwas kleineren Ausschnitt, der das Bild nur unwesentlich beschneiden würde, dafür aber keinen hellen Keil stehen lassen würde.

Bei mir wird die Rahmenerkennung im Jobmanager immer nur ab dem zweiten Bild ausgeführt. Fehler in SF??

Beste Grüße

Hermann-Josef
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Re: Viele Fragen zur Archivierung HDRi Silverfast Archive Suite

Beitrag von DerArchivierer » Mittwoch 28. Februar 2018, 15:14

Wow, riesen Dank für die hilfreiche Antworten. Ich muss zugeben, dass ich nicht alles verstanden habe und den Beitrag noch mehrmals durchlesen muss, um geschriebenes nachzuvollziehen. Dennoch drängen sich jetzt schon bereits ein paar Fragen auf.
Jossie hat geschrieben: Die lange Seite sollte beim DD6000 immer parallel zum CCD sein. Damit wird die Scanzeit auf 2/3 verkürzt, da der Scanner nur entlang der kuezen Seite fahren muss.
Das klingt sehr plausibel. Ist der CCD von der Fläche genauso groß wie ein Dia mit Rahmen?
Jossie hat geschrieben: Ich scanne alles ins Format 64bit HDRi mit einem gleichen Rahmen, d.h. ich sortiere hochformatige Bilder als Querformat ein und drehe später in HDR
Jetzt bin ich verwirrt. hochformat bedeutet für mich, dass die lange Seite senkrecht nach oben zeigt. Ich dachte, dass genau diese Position schneller zu scannen ist, da der Scankopf nur die entlang der kürzeren Seite fahren muss? Querformat bedeutet für mich, die lange Seite liegt horizontan, somit müsste die Scanzeit sich doch verlängern, oder sehe ich das falsch?
Jossie hat geschrieben: Ich würde sogar sagen, dass es für kein Werkzeug eine Standardeinstellung gibt! Bei iSRD hängt es, wie schon gesagt, vor allem vom Filmmaterial ab
Mir ist schon klar, dass es keine universal Einstellung gibt. Dennoch, habe ich die Hoffnung, dass es eine stärke der Erkennung gibt, die vielleicht nicht optimal ist, aber mindestens "gut", sodass man in 70%-80% der Fälle sagen kann, das ist so in Ordnung und nur noch einzelne nachbearbeitet. Es ist doch unmöglich jedes Bild im Jobmanager anzuklicken und dann feinzujustieren.
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Re: Viele Fragen zur Archivierung HDRi Silverfast Archive Suite

Beitrag von DerArchivierer » Mittwoch 28. Februar 2018, 15:42

Macht ihr überhaupt ein ME-Scan bei HDRi 64bit? Ich schon....
aber in einem anderen Thread lese ich, dass ihr schreibt, es bringt nicht soviel? :?
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Re: Viele Fragen zur Archivierung HDRi Silverfast Archive Suite

Beitrag von Jossie » Mittwoch 28. Februar 2018, 15:45

Hallo,
DerArchivierer hat geschrieben:
Mittwoch 28. Februar 2018, 15:14
Wow, riesen Dank
gern geschehen. Freut mich, wenn ich helfen kann.
DerArchivierer hat geschrieben:
Mittwoch 28. Februar 2018, 15:14
Ist der CCD von der Fläche genauso groß wie ein Dia mit Rahmen?
Das CCD besteht aus 3 Spalten von je 7450 Pixeln. Auf jede Spalte ist ein Filter aufgedampft, so werden die drei Farbkanäle realisiert. Im Gegensatz z.B. zum Nikon, der nur exakt die Fläche eines Dias abtasten kann, ist das beim DD6000 ein Quadrat. Im Prinzip kann man also die Dias alle so einlegen, dass sie gleich korrekt orientiert ankommen.
DerArchivierer hat geschrieben:
Mittwoch 28. Februar 2018, 15:14
hochformat bedeutet für mich, dass die lange Seite senkrecht nach oben zeigt.
Ich meinte das Format der Bilder (Landschaft oder Portrait). Du hast recht, dass die lange Seite des Dias im Scanner nach oben zeigen soll. Dann hat der Scankopf nur den kurzen Weg entlang der 24mm zurückzulegen. Aber dann musst Du Dias im Portrait-Modus später in HDR (oder einem anderen Programm) stürzen. Ich sage ausdrücklich stürzen, denn das geht im Programm viel schneller als drehen. Nur leider macht SF das halt ungeschickt...
DerArchivierer hat geschrieben:
Mittwoch 28. Februar 2018, 15:14
Mir ist schon klar, dass es keine universal Einstellung gibt.
Natürlich wird man zunächst die Werkzeuge, die man immer anwendet (bei mir iSRD, Histogramm Schatten- und Lichterpunkt, Neutralpipette) auf Standardeinstellungen setzen. Das wird dann für viele Dias, z.B. Serien mit gleichem Filmmaterial, ähnliche Beleuchtung, auch gleich gut funktionieren. Aber nimm z.B. die Neutralpipette, mit der Du Farbstiche entfernen kannst, indem Du eine neutralgrau Stelle anklickst. Wenn Du im Jobmanager die Neutralpipette auf andere Bilder überträgst, dann wird die Position vom Musterbild auf die anderen Bilder übertragen. Das macht keinen Sinn, denn in den anderen Bildern liegen die neutralgrauen Stellen (sofern überhaupt vorhanden) sicher woanders. Man müsste das Ergebnis auf die anderen Bilder übertragen...

Zu ME: Wie ich im anderen Faden geschrieben hatte, bringt ME beim DD6000 praktisch nichts (von Ausnahmesituationen abgesehen). Schlimmer noch, es verändert gegenüber dem Einzelscan die Helligkeitsverhältnisse im Bild. Viel wichtiger ist es, den dort beschriebenen Bias rauszurechnen. Dadurch steigt die Dynamik in dunklen Bereich merklich an. Das erfordert aber Fremdsoftware und eigenes Makro. Will man das Rauschen in dunklen Bereichen unterdrücken, so macht man das am besten mit NIK-Dfine, wie ich hier gezeigt habe.

Beste Grüße

Hermann-Josef
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Re: Viele Fragen zur Archivierung HDRi Silverfast Archive Suite

Beitrag von yogi » Mittwoch 28. Februar 2018, 19:46

Ich rate noch einmal, den Versuch aufzugeben, 10.000 Dias zu scannen. Wer soll sich das jemals anschauen?
Es ist m.E. besser, 1000 Dias mit Nachbearbeitung professionell zu erfassen, als zig-tausend, die grauenhaft aussehen.
Ältere Dias sind für mich ohne Farbkorrektur unbrauchbar, gerade mit Agfa-Film.
Lediglich Kodak Ektachrome aus den 70ern kann ich ohne Farbkorrektur, aber hier mit IT8 Profil, verwenden.
Mit umrahmen, Scan und Nachbearbeitung brauche ich 5 Minuten pro Dia.

Zur Farbkorrektur benutze ich Photoshop CS5.1 mit Pictocolor iCorrect EditLab Pro Plugin.

Noch etwas: Farbmanagement verstehen und nur mit kalibriertem und profiliertem Monitor arbeiten. Sonst geht die Farb- und Kontrastkorrektur daneben.

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Re: Viele Fragen zur Archivierung HDRi Silverfast Archive Suite

Beitrag von DerArchivierer » Mittwoch 28. Februar 2018, 20:31

yogi hat geschrieben:
Mittwoch 28. Februar 2018, 19:46
h rate noch einmal, den Versuch aufzugeben, 10.000 Dias zu scannen. Wer soll sich das jemals anschauen?
Es ist m.E. besser, 1000 Dias mit Nachbearbeitung professionell zu erfassen, als zig-tausend, die grauenhaft aussehen.
Ich gebe dir völlig recht. Andererseits, möchte ich mich von den Dias trennen und ich habe auch keine Lust, alle 10 000 Dias mir jetzt anzusehen und bereits auszuwählen. Mein Plan sieht vor, dass ich alle 10 000 Dias wirklich bestmöglichst konserviere - schnell mit dem Blasebalg Staub abgeblasen und fertig. Trotzdem habe ich noch Dreck gefunden, daher überlege ich, ob Druckluft und Flüssigkeit (18 EUR von Harma - ziemlich teuer) und ein Pinsel / Mikrofasertuch nicht besser sind. Mir ist wichtig, dass die Rahmen gut sitzen. Ich scanne mit Multi-Exposure und SF, weil ich im Vergleich zu Cyberview doch deutlich bessere Ergebnisse erziele. Multi-Exposure scheint tatsächlich wenig an Dynamik zu bringen, wie Jessie in einem anderen Thread schön gezeigt hat - aber vielleicht hängt es auch vom Bild ab. Ich bilde mir ein, die Farben kommen besser zur Geltung und theoretisch müsste das rauschen vermindert werden. Somit lohnt sich ME Scans aus meiner Sicht.

Intensiv möchte ich wirklich nur ein paar ausgewählte Dias mit HD Studio bearbeiten. Ich suche aber nach einer ultimativen Einstellung, wo ich sozusagen standardmäßig ganz gut fahre.

Ich bin etwas überrascht, dass ich eine sehr teure Software gekauft habe, aber außer dem iSDR kaum etwas nutzen werde und Drittprogramme benötige, die anscheinend besser sind.

Sind denn die Drittprogramme auch fähig, Stapelverarbeitung durchzuführen?
"Therapee (wegen der Dynamikkompression), die NIK-Collection (wegen der Wavelets) und ColorPerfect" sind angesprochen.
Was Dynamikkompression ist, Wavelets - alles Fremdwörter für mich und ich verstehe noch Bahnhof. :(
Wie ich Histogramme bearbeite ob ich da nicht mehr kaputt mache als zu verbessern - all das, ist noch ein Riesen Gebiet für mich.

Ich möchte einen optimierten Workflow für mich finden, der zumindestens erstmal nicht falsch ist. Danach kommt die Spielerei.
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Re: Viele Fragen zur Archivierung HDRi Silverfast Archive Suite

Beitrag von Jossie » Mittwoch 28. Februar 2018, 21:29

Guten Abend,
DerArchivierer hat geschrieben:
Mittwoch 28. Februar 2018, 20:31
Ich bilde mir ein, die Farben kommen besser zur Geltung
Das liegt wahrscheinlich an der Verschiebung der Helligkeiten.
DerArchivierer hat geschrieben:
Mittwoch 28. Februar 2018, 20:31
Sind denn die Drittprogramme auch fähig, Stapelverarbeitung durchzuführen?
RawTherapee ja, NIK-collection und ColorPerfect nein, zumindest nicht mit PhotoShopElements.
DerArchivierer hat geschrieben:
Mittwoch 28. Februar 2018, 20:31
all das, ist noch ein Riesen Gebiet für mich.
Ja, aber wenn man optimale Ergebnisse haben möchte, dann hilft nichts, außer sich in die Thematik einzuarbeiten.
DerArchivierer hat geschrieben:
Mittwoch 28. Februar 2018, 20:31
Ich möchte einen optimierten Workflow für mich finden, der zumindestens erstmal nicht falsch ist. Danach kommt die Spielerei.
Wie bereits gesagt, wäre das nach meiner Einschätzung: Alles ins Rohformat scannen und dann kommt die Spielerei ;) für ausgewählte Bilder.

Die Grundlagen der Bildbearbeitung (Histogramme, Gradation, Farbkorrekturen, Schärfen ...) muss man sich separat, z.B. über ein gutes Buch, aneignen. Da hilft nichts ...

Beste Grüße

Hermann-Josef
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Joe
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Re: Viele Fragen zur Archivierung HDRi Silverfast Archive Suite

Beitrag von Joe » Donnerstag 1. März 2018, 10:09

Ich habe zuerst nur eine Auswahl meiner Dias gescannt. Dann habe ich bestimmte Motive gesucht und nicht gefunden. Was dazu geführt hat das ich beim zweiten Mal alle Dias gescannt habe. Auch welche die für "eine Dia-Schau" aussortiert werden.

Fairerweise muss ich dazu noch sagen das die Scan-Software im Laufe der Jahre deutlich besser geworden ist (ich hatte damals einen der ersten DigitDia 4000 und da hat kaum was richtig funktioniert, egal welche Software).

Zudem sind die Festplatten-Preise ja derart gefallen das man auch jeden Scan im RAW-Format speichern und später noch mal bearbeiten kann. (Als ich Anfing haben 200 GB Festplatte ca. 400 Euro gekostet!).

Zum anderen bin ich überwiegend mit der Qualität zufrieden "so wie die aus dem Scanner kommt". Von meinen ca. 22.000 Dias habe ich nur etwa 20 noch mal bearbeitet.

Ich setze auf Vuescan und habe da einen Workflow und Einstellungen gefunden bei welchen ich mit den Ergebnissen durchweg zufrieden bin.

Ich streite nicht ab, dass man die sicher noch optimieren kann. Aber das kann ich ja noch machen, wenn ich mal im Ruhestand bin ;)

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Jossie
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Re: Viele Fragen zur Archivierung HDRi Silverfast Archive Suite

Beitrag von Jossie » Donnerstag 1. März 2018, 11:02

Nachtrag zu Grundlagen wie Histogramme, Gradation usw.:

Hier bei ScanDig gibt es eine einfache Einführung in die Thematik.

Ein sehr gutes Buch ist das von Burger und Burge (2015). Man kann sich bei Google-Books einen Eindruck verschaffen. Es geht natürlich weit, weit über die Bedürfnisse eines durchschnittlichen Scannernutzers hinaus, aber die Grundlagen werden didaktisch sehr gut dargestellt.

Hermann-Josef
DigitDia6000 (CyberView, SilverFast Archive Suite 8) / CanoScan9950F (ScanGear, VueScan Pro), Eizo CS240, Spider4Elite unter Win10 (64bit), i7 (3.5GHz), Speicher 24GB

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Re: Viele Fragen zur Archivierung HDRi Silverfast Archive Suite

Beitrag von DerArchivierer » Donnerstag 1. März 2018, 16:05

Danke für die Büchertipps. Vielleicht werde ich das mir sogar kaufen.

Zum Thema Bücher: Es gibt ein offizielles Buch von Silverfast für ca. 30 EUR. Taugt das was? Es scheint veraltet zu sein.
Gibt es überhaupt irgendein Tutorial was hilft? Ich habe nichts gefunden. Bedeutet das, dass kein Interesse an Digitalisierung von Bildern besteht und der Höhepunkt ca. 2014 gewesen ist? Reflecta hat seit mindestens 7 Jahren den Scanner kein neues Modell spendiert (Serie DD6000).
Reflecta DigitDia 6000 (Firmware 1.21) |Silverfast Archive Suite 8.8 r14 | i5-CPU Windows 10 (64bit) 16GB RAM |Anfänger | mittlerweile 4700 64bit RAWi Scans Erfahrung mit Fuji, Kodak, AGFA E6 Emulsionen (Dia-Positive)

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Re: Viele Fragen zur Archivierung HDRi Silverfast Archive Suite

Beitrag von Jossie » Donnerstag 1. März 2018, 16:14

DerArchivierer hat geschrieben:
Donnerstag 1. März 2018, 16:05
Es gibt ein offizielles Buch von Silverfast für ca. 30 EUR.
Ich weigere mich, das Buch von LSI zu kaufen und kenne es daher auch nicht. Es ist deren verdammte Pflicht und Schuldigkeit für die teure Software eine saubere, umfassende Dokumentation abzuliefern. Aber mir kommen halt Zweifel, ob das Buch hilfreich sein kann. Beispiel: Was erwartest Du, dass der Autor zu GANE schreibt, was erwiesenermaßen in SF8 bislang nie funktioniert hat? Wird LSI ein Buch vertreiben, in dem steht, der Teil funktioniert nicht?

Auch das Buch von Sascha Steinhoff ist veraltet (bezieht sich auf SF6) und diente mir nur als allererster Einstieg.

Ansonsten gibt es nach meiner Kenntnis nur Spezialliteratur, leider vor allem in Englisch.

Hermann-Josef
Zuletzt geändert von Jossie am Donnerstag 1. März 2018, 17:09, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Viele Fragen zur Archivierung HDRi Silverfast Archive Suite

Beitrag von Joe » Donnerstag 1. März 2018, 16:23

Auf meiner Webseite gibt es auch als Gastbeiträge zwei PDF die Du Dir mal ansehen kannst.

Inwieweit die noch aktuell sind kann ich nicht beurteilen. Aber auch in letzter Zeit habe ich noch Mails bekommen das die Anleitungen als "Einführung in Silverfast gut geeignet sind".

Meine Webseite: www.jostark.de (Leider fehlt mir die Zeit die endlich mal zu aktualisieren)

Auf dieser Seite findest Du die Anleitungen: http://jostark.de/Technik_Gast_SilverFast.htm

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Re: Viele Fragen zur Archivierung HDRi Silverfast Archive Suite

Beitrag von DerArchivierer » Freitag 2. März 2018, 01:09

Vielen Dank. Werde ich mir mal anschauen und Feedback mit der Zeit geben!
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