Silverfast 8: vereinzelt Geisterbilder im HDRi-Stapelscan

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Re: Silverfast 8: vereinzelt Geisterbilder im HDRi-Stapelsca

Beitragvon ebbi97a » Dienstag 18. April 2017, 16:53

Jossie hat geschrieben:Da gibt es ja merkwürdige Artefakte bei ME! Nicht nur die Doppelkontouren sondern auch Tropfenbildung entlang z.B. des hellen Baumstammes.

Ja stimmt. Diese merkwürdigen Tropfen treten auch am unteren Kirchturmfenster neben dem Baum auf, obwohl das Bild beim flüchtigen Hinschauen ganz ordentlich ausschaut. Falls ich die Mehrfachbelichtung nicht in einem Durchgang haben kann (habe LSI noch nicht kontaktiert), muß ich unbedingt von ME loskommen. Siehst du eine Chance, den Grauschleier mit Standardfiltern loszuwerden?

Jossie hat geschrieben:Das verwirrt mich, denn Bild 38061 hat Doppelkontouren (sprich also ME), Bild 38061_115a024 nicht.

Mich auch; sollte ich da beim Exportieren einen Fehler gemacht haben? Bei mir ist es umgekehrt. :?
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Meine Antwort war Blödsinn; bei mir ist es nicht umgekehrt, aber so habe ich es ja auch geschrieben.

Die kurzen Dateinamen sind die mit ME und die langen (zusammengesetzt aus Bildnummer und Steckplatznummer) sind die ohne ME.
Zuletzt geändert von ebbi97a am Mittwoch 19. April 2017, 01:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Silverfast 8: vereinzelt Geisterbilder im HDRi-Stapelsca

Beitragvon Jossie » Dienstag 18. April 2017, 17:03

ebbi97a hat geschrieben:Siehst du eine Chance, den Grauschleier mit Standardfiltern loszuwerden?

Hast Du schon mal mit den Histogrammgrenzen und der Gradationskurve experimentiert? Ich denke, damit bekommst Du das hin!

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Re: Silverfast 8: vereinzelt Geisterbilder im HDRi-Stapelsca

Beitragvon pixx » Dienstag 18. April 2017, 21:03

Mal kurz was zum Vergleich ME vs. nicht ME. Habe mir das Bild mit dem hohen Gebäude und den zwei Autos davor angeschaut.

Wenn man die Helligkeitsverteilung so lässt und nur Schwarzpunkt und Weißpunkt anpasst, gibt es keinen Unterschied zwischen den Bildern. Speziell der Grauschleier ist dann weg. Das schreibt ja auch Jossie.

Interessant wird ME dann, wenn Schatten aufgehellt werden sollen. Wenn man z.B. diesen Steinstapel im Vordergrund sichtbarer machen will. Das Bild ohne ME zeigt dann vor allem viel Rauschen, das Bild mit ME bringt sehr viel mehr Details rüber.

Bei diesem Motiv ist das zwar eher sinnlos, hier war der Dynamikumfang für einen Diafilm einfach zu groß. Es gibt aber eine Menge Bilder, bei denen man gern Schattenbereiche aufhellen möchte und das auch sinnvoll kann. Und da zahlt sich ME aus.

Wie ich sehe, werden auch beim DigitDia 6000 beim Einsatz von ME die Schatten rotstichig, ich dachte, das wäre eine Spezialität vom RPS 10M. Lässt sich zum Glück recht einfach über die Gradationskurve korrigieren.
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Re: Silverfast 8: vereinzelt Geisterbilder im HDRi-Stapelsca

Beitragvon ebbi97a » Mittwoch 19. April 2017, 01:51

pixx hat geschrieben:Mal kurz was zum Vergleich ME vs. nicht ME. Habe mir das Bild mit dem hohen Gebäude und den zwei Autos davor angeschaut.

Also das mit der Nummer 38061.

pixx hat geschrieben:Wenn man die Helligkeitsverteilung so lässt und nur Schwarzpunkt und Weißpunkt anpasst, gibt es keinen Unterschied zwischen den Bildern. Speziell der Grauschleier ist dann weg. Das schreibt ja auch Jossie.

Interessant wird ME dann, wenn Schatten aufgehellt werden sollen. Wenn man z.B. diesen Steinstapel im Vordergrund sichtbarer machen will. Das Bild ohne ME zeigt dann vor allem viel Rauschen, das Bild mit ME bringt sehr viel mehr Details rüber.

Bei diesem Motiv ist das zwar eher sinnlos, hier war der Dynamikumfang für einen Diafilm einfach zu groß. Es gibt aber eine Menge Bilder, bei denen man gern Schattenbereiche aufhellen möchte und das auch sinnvoll kann. Und da zahlt sich ME aus.

Wenn ich den Grauschleier wirklich wegkriege bin ich eigentlich schon zufrieden. Das sichtbarer machen müßte ich eigentlich auch mit der Gradationskurve hinkriegen; bei den einfachen JPEGs aus der Kompaktkamera mache ich es ja auch so ― unter Inkaufnahme geringer Verluste, die aber bei einem 48bit-Bild weniger schlimm als bei einem 24bit-Bild ausfallen sollten.

Sollte ich das nachvollziehen könne, wäre meine Entscheidung gefallen: ME wird ausgeschaltet, das Scannen geht schneller und die Lebensdauer des Scanners wird vermutlich länger, die Nachverarbeitung einen Schritt aufwendiger und von automatisch auf manuell verlagert. Wenn ich einen neuen Scanner kaufen müßte ― es gibt nur noch den DD6000 ― bräuchte ich wohl auch ein neues Silverfast und das wäre dann richtig teuer. :?: :shock:

Trotzdem will ich der Frage noch nachgehen, ob man ME im DD5000 auch kriegen kann. Der Nebel lichtet sich! :)
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Re: Silverfast 8: vereinzelt Geisterbilder im HDRi-Stapelsca

Beitragvon Jossie » Mittwoch 19. April 2017, 09:57

Guten Morgen,

schön, dass sich der Nebel lichtet! Allerdings habe ich noch ein Problem mit dem Rauschen. Michael hat nochmals darauf hingewiesen, dass durch ME (in dunklen Bereichen) das Rauschen geringer wird.

Allerdings sehe ich auch eine Veränderung der Helligkeitsverhältnisse im ME-Bild: Während in hellen Gebieten das Niveau im Bild ohne ME gleich dem im Bild mit ME ist, messe ich in dunklen Stellen ein um fast einen Faktor 2 geringeres Niveau. Das sollte zunächst einmal nicht sein. Auch das Rauschen im dunklen Gebiet ist um etwa den gleichen Faktor geringer. Damit ist das Signal-zu-Rausch-Verhältnis gleich, und dieses bestimmt letztendlich die Bildqualität, nicht der Betrag des Rauschens. Sind wir im Gebiet der reinen Photonenstatistik, so sollte die doppelte Belichtungszeit der ME-Aufnahme eine Verbesserung des Signal-zu-Rausch-Verhältnisses von Wurzel(2) ergeben, rechnet man beide Aufnahmen zusammen (was SF angeblich nicht macht), von Wurzel(3), also bestenfalls ein Faktor 1.7. Ist das Rauschen durch Dunkelstrom oder Ausleserauschen dominiert (ich gehe davon aus, dass das Flatfield optimal ist), dann ist der Gewinn geringer. Irgendwie kriege ich hier momentan 1+1 nicht auf die Reihe ...

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Re: Silverfast 8: vereinzelt Geisterbilder im HDRi-Stapelsca

Beitragvon ebbi97a » Mittwoch 19. April 2017, 12:46

Jossie hat geschrieben:Allerdings sehe ich auch eine Veränderung der Helligkeitsverhältnisse im ME-Bild: Während in hellen Gebieten das Niveau im Bild ohne ME gleich dem im Bild mit ME ist, messe ich in dunklen Stellen ein um fast einen Faktor 2 geringeres Niveau. Das sollte zunächst einmal nicht sein. Auch das Rauschen im dunklen Gebiet ist um etwa den gleichen Faktor geringer. Damit ist das Signal-zu-Rausch-Verhältnis gleich, und dieses bestimmt letztendlich die Bildqualität, nicht der Betrag des Rauschens.

Das war mir zwar von der Theorie her nicht klar, aber vermutlich habe ich das im letzten Jahr bei den ersten systematischen, aber noch zaghaften, Versuchen gesehen und mich danach ohne weiter zu untersuchen auf ME versteift. Schließlich wollte ich nach mehreren Jahren, wo der Scanner ungenützt heraumstand, endlich einmal anfangen und Ergebnisse sehen.
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