Komprimieren von TIF-Dateien mit Photoshop

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hps
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Komprimieren von TIF-Dateien mit Photoshop

Beitrag von hps » Freitag 4. Januar 2013, 19:27

Hallo,
habe mir den Reflecta RPS 7200 mit Silverfast SE plus gekauft und scanne nun meine alten Negative ein.
Es entstehen bei 7200 dpi Dateien in der Größe von ca. 200.000 MB. Im Testbericht zu diesem Scanner schreibt Patric Wagner im Abschnitt Bildqualität: „Nachteilig ist natürlich, dass man (bei 7200 dpi) gigantisch große Bilddateien erhält, die zu 50% überflüssige Information enthält; man muss also jedes Bild in höchster Auflösung scannen und es anschließend in Photoshop® wieder komprimieren; das ist umständlich und nervig.“
Ich verwende Photoshop Elements 10 um die Ränder der Scanns zu beschneiden und einfache Bearbeitungen durchzuführen. In der (wesentlich ausführlicheren (über 200 Seiten) als der von Silverfast) Anleitung für Photoshop Elements kann ich allerdings nichts finden, wie man die Dateien so komprimieren kann, dass keine Informationen in den TIF-Dateien verloren gehen.
Ich möchte mir die Dateien als TIF-Dateien abspeichern. Eine Komprimierung in JPEG möchte ich nur für die Verwendung der Bilddateien in anderen Programmen durchführen.

Kann mir jemand erklären, wie ich die TIF-Dateien in Photoshop Elements so komprimieren kann, dass die überflüssigen Informationen entfernt sind, aber keine Bildinformationen verloren gehen?
Vielen Dank schon mal für euere Hilfe
HP

holgerd
Beiträge: 17
Registriert: Samstag 24. November 2012, 10:09

Re: Komprimieren von TIF-Dateien mit Photoshop

Beitrag von holgerd » Montag 7. Januar 2013, 15:59

"Komprimieren" ist in diesem Fall das falsche Wort. Du kannst in Photoshop ein Tiff komprimiert speichern, indem du im "Speichern"-Dialog bei den TIFF-Optionen eine LZW-oder Zip-Komprimierung auswählst, beide arbeiten verlustfrei. Photoshop Elements habe ich nicht, vermute aber mal, dass das da ähnlich funktioniert.

In dem Testbericht ist allerdings etwas anderes gemeint:
Die tatsächliche Auflösung des Scanners ist nur halb so groß wie angegeben, statt 7200 dpi liefert er also in echt nur 3600 dpi, die resultierenden Bilddateien sind doppelt so groß, wie nötig. Über "Bild" - "Bildgröße" kann das Bild demnach auf 50% runterskaliert werden.
Soweit die Theorie - völlig ohne Verlust von Bildinformationen sind solche Umrechnungen nicht möglich, u.U. sind diese aber nicht sichtbar. Im Zweifelsfall würde ich das an ein Paar Bildern ausprobieren und schauen, ob es eine sichtbare Verschlechterung gibt.

Gruß Holger

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